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Drei Künstler - drei verschiedene Positionen

Hörde Drei namhafte Künstler und drei sehr unterschiedliche Kunstpositionen haben der Kulturtisch des Hörder Stadtbezirksmarketings und Kunstexperte Manfred Wolnin für die neue Ausstellung in der Hörder Bezirksverwaltungsstelle zusammengebracht: Arbeiten von Lutz Dittberner, der 1981 mit 81 Jahren gestorben ist, von Wilhelm Kronfeld, der im selben Alter am 4. April 2007 gestorben ist, und von Walter Demgen, der gerade 82 Jahre alt geworden ist.

Ein Selbstporträt gehört zu den 15 Arbeiten von Lutz Dittberner, dessen Nachlass Elke Grevel verwaltet. Gegenständliche Bilder, mit denen Dittberner seine Malerkarriere begonnen hat, sind in der Ausstellung zu sehen. Zeichnungen aus der Serie "Vororte" aus den 50er Jahren und bekannte Natur-Motive ergänzen den kleinen Querschnitt durch das Werk.

Stillleben

Auch Kronfeld hat viele Hörder Motive gemalt. Seine Witwe Henriette Kronfeld hat für die Ausstellung aber Italien-Bilder aus den 90er Jahren und Stillleben aus dem Atelier mitgebracht. Wie differenziert Kronfeld mit Farben und Licht und Schatten gespielt hat, sieht man in Bildern von Olivenbäumen und Fassaden. Darstellungen von Wänden mit brüchigem Putz und Nischen, die Kronfeld besonders als Motiv gereizt haben, gehören zu der Schau wie die Bilder von Fenstern und Spiegeln, die Blicke nach innen und außen öffnen.

Alt-Hörde

Bilder aus Alt-Hörde zeigt Demgen und wagt in zwei ganz neuen Arbeiten auch einen Blick in die Zukunft: auf den Phoenix-See. Leben und Arbeiten zur Zeit der Stahl öfen wird auf den Bildern des Hörder Künstlers, der mit Kronfeld studiert und ihn sehr verehrt hat, und mit Dittberner befreundet war, lebendig. Auch den letzten Arbeitstag auf dem Hörder Werk hat er mit einem einzigen Arbeiter festgehalten. Demgen erinnert dieser Arbeiter an den "Mönch am Meer" von Caspar David Friedrich. JG

Bezirksverwaltungsstelle Hörde, Hörder Bahnhofstraße 16; 2.-20.12., Mo, Di, Do 8-12 und 14-16 Uhr, Mi/Fr 10-12 Uhr. Eröffnung: Sonntag (2.12.), 11.30 Uhr.

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