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Dreifache Feuerprobe

LÜTGENDORTMUND Viel zu tun hatten die Brandschützer am Samstag auf dem Gelände der Brinkhoffs-Brauerei: Ein Feuer wütete in der Lagerhalle, in zwei Unfall-Autos waren Personen eingeklemmt, und das Verwaltungsgebäude brannte. Gott sei Dank war es nur eine Übung.

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Vorbildlich gerettet hatten die Mitglieder der vier Löschzüge auch die Menschen, die sich in einem brennenden Gebäude befanden.

Eingeklemmte Personen in zwei Unfall-Autos: Auch diese große Herausforderung meisterten die Freiwilligen Feuerwehren.

Die jährliche Bezirkseinheitsübung der dritten Brandschutz-Einheit der freiwilligen Feuerwehr nämlich.

Entscheidend war die Logistik. Vier Löschzüge aus Persebeck, Oespel, Lütgen-dortmund und Bodelschwingh mit 85 Brandschützern mussten für die drei Einsätze gleichzeitig koordiniert werden.

Hydraulik-Zange

"Es lief reibungslos", freute sich der Einsatzleiter, Brandoberinspektor Sven Stämmler. "Die Zusammenarbeit der Löschzüge funktionierte sehr gut. Auch der Kontakt über Funk klappte."

Jeder Einsatz verlangte eine andere Vorgehensweise. Bei der Verkehrsunfall-Übung kletterten neun Feuerwehrmänner über Leitern zu den verkeilten Wracks, demontierten die Türen und zwickten mit der Hydraulik-Zange das Dach ab.

Hier sei es das Wichtigste, die Eingeklemmten schnellstmöglich zu befreien, so Stämmler. "Zuerst verschafft man sich einen Überblick: Wer ist am schwersten verletzt, wem droht die größte Gefahr. Danach teilt man dann seine Leute ein."

Auch beim Verwaltungsgebäude kamen die Leitern zum Einsatz. Aus den zwölf Meter hohen Fenstern der dritten Etage wurden die Eingeschlossenen befreit, während die Kollegen im Rauchschutzanzug sich durch den dichten Qualm im Treppenhaus kämpften. Die Bedingungen waren möglichst realistisch.

"Mit mehreren Nebelmaschinen haben wir dafür gesorgt, dass man nicht mehr die Hand vor Augen sehen konnte", verrät Sven Stämmler. Die Jugendfeuerwehr stellte für diese Übungen die "Opfer".

 

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