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Durch Fusion Zeit gewinnen

"Unverantwortlich" findet der Vorsitzende der Jungen Union, Steffen Kanitz, die Pläne von Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer, das Klinikum mit den Seniorenheimen zu fusionieren. "Wenn ein hochgradig ansteckender Patient in Kontakt mit einem gesunden kommt, wird der Gesunde ebenfalls schwer krank. Den Plan der Fusion gilt es daher in den Orkus der falschen politischen Ideen des Oberbürgermeisters zu verschieben."

Für die JU ist klar, dass durch die Fusion höchstens Zeit gewonnen werden kann. Die strukturellen Defizite des Klinikums würden durch die Zusammenlegung nicht verbessert. Es wäre lediglich eine Frage der Zeit, wann die nächste existenzgefährdende Krise für die dann fusionierten Unternehmen vor der Tür stünde - in einer größeren Dimension in finanzieller, aber auch personeller Art, als zur Zeit allein beim Klinikum.

JU-Pressesprecher Jendrik Suck: "Der OB ist in seinem Handeln inkonsequent. Vor ein paar Wochen fordert er einen Notlagentarifvertrag für die Mitarbeiter. Jetzt soll auf einmal eine Fusion alle Probleme lösen. Wahrscheinlich will der OB nur die Zeit bis zur Kommunalwahl und dem Ende seiner Amtszeit überbrücken und den Scherbenhaufen danach seinem Nachfolger überlassen."

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