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Ehemann gesteht Übergriffe

"Ich habe sie festgehalten und meinen Willen durchgesetzt." Mit diesen Worten hat ein Dortmunder (24) gestern vor dem Landgericht zugegeben, seine Ehefrau viermal vergewaltigt zu haben.

Die Serie begann im Sommer 2003. Im Grunde führten der Dortmunder und seine Frau eine "glückliche, harmonische und von gegenseitigem Respekt getragene" Ehe, so der Angeklagte. Wenn da nicht seine speziellen sexuellen Phantasien gewesen wären, die die Frau nicht in die Tat umsetzen wollte. Also nahm sich der Familienvater, was er verlangte. "Hinterher habe ich ihr dann versprochen, dass so etwas nicht wieder vorkommt."

Nach dem vierten Vorfall war das Tischtuch zwischen den Eheleuten endgültig zerschnitten. Das Trennungsjahr läuft. "Ich warte nur noch darauf, dass einer kommt und mir sagt: Jetzt seid ihr geschieden", so der Angeklagte. Das Opfer seiner sexuellen Übergriffe musste gestern vor Gericht keine Aussage mehr machen. Mit seinem Geständnis sorgte der 24-Jährige dafür, dass der Frau diese traumatische Situation erspart blieb.

Auch die heute fünf Jahre alte Tochter des einstigen Paares musste nicht in den Zeugenstand treten. Vermutungen, der Dortmunder könnte sich auch an dem Kind vergangen haben, ließen sich im Prozess nicht beweisen - auch wenn ein vom Angeklagten nach der Trennung verfasster Brief durchaus als Geständnis interpretiert werden könnte.

Die Richter verurteilten den Mann schließlich zu zwei Jahren und vier Monaten Jugendhaft. Das Jugendstrafrecht kam deshalb zur Anwendung, weil der Angeklagte bei der ersten Tat noch keine 21 Jahre alt war. von

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