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Ein Motor des Fortschritts

Hörde Rainer Daelen Heute vor 120 Jahren starb der Hörder Industriepionier (Foto), der als Maschinenbauer, Ingenieur und Hüttendirektor die Industrialisierung und die Stahlgeschichte personifizierte. Mit der Einstellung des 1813 geborenen Ingenieurs holte Werksgründer Hermann Diedrich Piepenstock einen Fachmann ins Unternehmen, der viel zum Wohl der Branche und der Stadt Hörde bewirken sollte.

Daelen zog mit seiner Frau Auguste nach Hörde, wo auch einige seiner Kinder geboren wurden; in der Stiftsgemeinde St. Clara sind seit 1848 fünf Taufeinträge vermerkt.

Beruflich und gesellschaftlich genoss der Ingenieur höchste Anerkennung. Im Stahlwerk war Daelen zuständig für den maschinellen Betrieb sowie für die Herstellung von Eisenbahnachsen und -rädern. 1854 stieg er zum Oberingenieur des "Hoerder Bergwerks- und Hüttenvereins" auf. In seine Zeit fällt auch die Errichtung des Bessemer-Stahlwerks und späteren Thomaswerkes, das die Massenstahlproduktion revolutionierte.

Von 1860 bis 1868 war er Mitglied des Rates der Stadt Hörde. In der Stiftsgemeinde war er lange als Kirchenvorstand tätig. Seine Frau sammelte eifrig Geld für den Bau der heutigen Kirche St. Clara.

Auguste Daelen starb am 31.10.1867, Rainer Daelen am 6.11.1887. Nach ihm ist eine Straße benannt.

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