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Musikfest Hör.de

Ein Stadtteil vertont sich selbst

HÖRDE Zum ersten Mal wurde in Hörde ein Musikfest für den ganzen Stadtteil auf die Beine gestellt. Bei „Hör.de“ spielten, sangen und tanzten am Samstag und Sonntag über 600 Künstler zwischen Phoenix-See und schlanker Mathilde.

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Über 600 Künstler verwandelten Hörde am Wochenende in eine große Musikbühne. Das Musikfest "Hör.de" fand draußen und in den Geschäften statt.

Wer sich Zeit nahm und der Musik auf und zwischen den Bühnen ausgiebig lauschte, bekam ein gutes Bild vom jungen, kreativen und vor allem bunten Gesicht des Stadtteils.

Hauptanlaufstelle bei "Hör.de" waren die großen Außenbühnen.

Der Beginn war dabei gleich ein Rückblick auf alte Hörder Tage. Am Burgplatz, einen Steinwurf vom Phoenix-See entfernt, wo bis 2002 noch Stahl hergestellt wurde, intonierten 19 Frauen und Männer des Polonia-Chors inbrünstig „Das Steigerlied“. Der alte Bergmannsklassiker bildete an vielen Schauplätzen im Ruhrgebiet die Ouvertüre zum zweiten „Day of Song“, an dem sich auch das „Hör.de“-Festival mit seinen Chören beteiligte. Liederzettel waren da fast schon überflüssig, den geschmetterten Klassiker aus alten „Phoenix-Zeiten“ hatten noch die meisten, wenn auch eher älteren Zuhörer in petto.

Neben der Nostalgie wurde ein mindestens ebenso großes Schlaglicht auf das Hörde von heute geworfen. Wer sich Zeit nahm und der Musik auf und zwischen den Bühnen ausgiebig lauschte, bekam ein gutes Bild vom jungen, kreativen und vor allem bunten Gesicht des Stadtteils: auf der Bühne an der schlanken Mathilde Jugendliche, die ihren eigenen Körper als Musikinstrument einsetzen, am Phoenix-See eindringliche Sambarhythmen und schweißtreibende türkische Tänze, dazwischen in der Fußgängerzone feinste Trommelkünste.

600 machten Musik in H-Ö-R.de

Eindrücke von "H-Ö-R.de" am Wochenende.
Eindrücke von "H-Ö-R.de" am Wochenende.
Eindrücke von "H-Ö-R.de" am Wochenende.
Eindrücke von "H-Ö-R.de" am Wochenende.
Eindrücke von "H-Ö-R.de" am Wochenende.
Eindrücke von "H-Ö-R.de" am Wochenende.
Eindrücke von "H-Ö-R.de" am Wochenende.Dortmund
Eindrücke von "H-Ö-R.de" am Wochenende.
Eindrücke von "H-Ö-R.de" am Wochenende.
Eindrücke von "H-Ö-R.de" am Wochenende.
Eindrücke von "H-Ö-R.de" am Wochenende.
Eindrücke von "H-Ö-R.de" am Wochenende.
Eindrücke von "H-Ö-R.de" am Wochenende.
Eindrücke von "H-Ö-R.de" am Wochenende.
Eindrücke von "H-Ö-R.de" am Wochenende.
Eindrücke von "H-Ö-R.de" am Wochenende.
Eindrücke von "H-Ö-R.de" am Wochenende.
Eindrücke von "H-Ö-R.de" am Wochenende.
Eindrücke von "H-Ö-R.de" am Wochenende.
Eindrücke von "H-Ö-R.de" am Wochenende.
Eindrücke von "H-Ö-R.de" am Wochenende.
Eindrücke von "H-Ö-R.de" am Wochenende.

Glück im Unglück hatten die Veranstalter am verregneten Sonntag. Zwar fielen die Konzerte auf den Freiluftbühnen bis auf wenige Ausnahmen komplett ins Wasser, jedoch fand man noch ersatzweise Unterschlupf im Bürgersaal und in der Hörder Burg: „Zumindest die Jugendbands und Schulorchester kamen so noch voll zum Zuge“, zeigte sich Veranstalter Jens Woelki halbwegs zufrieden.

Noch am Samstag war vor allem die Bühne am Phoenix-See die Hauptanlaufstelle für Zuschauer. Einfache Musikliebhaber kamen hier mit Spaziergängern, Radfahrern und Joggern zusammen, die die Gelegenheit ebenfalls nutzten, ein paar Liedern zu lauschen. Leider blieben dabei kleinere Aufführungen wie die des Archivisten Richard Ortmann, der spektakuläre Filmaufnahmen aus alten Hörder Stahlzeiten mit elektronischen Klängen verband, oft unbemerkt. Der wiederum wusste es locker zu nehmen: „Nächstes Mal spielen wir dann halt selbst auf der großen Bühne“.

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