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Ein ,U' für alle Generationen

Ein ,U' für alle Generationen

<p>Die "Obaschlaun" präsentierten gestern Kulturdezernent Jörg Stüdemann ihre Ideen zum U-Turm. Belouanas</p>

Sie sind Dortmunderinnen, zwischen 15 und 18 Jahre alt und gehören zur KJG St. Karl Borromäus Mädchengruppe der "Obaschlaun". Im Rahmen des Projekts "Jugend bewegt Politik" haben sie Ideen zur Umgestaltung des U-Turms entwickelt und gestern Kulturdezernent Jörg Stüdemann mit den Ergebnissen konfrontiert.

"Acht Stockwerke, rund 17 000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche - ohne Keller", resümiert der Kulturdezernent. Wenn es nach den Mädels geht, lässt sich aus dem "ziemlich heruntergekommenen Wahrzeichen der Stadt" ein Schmuckstück machen, von dem alle Generationen etwas haben.

"Teils decken sich eure Ideen mit den unseren", staunt Stüdemann und meint damit die Pläne zu einer Wanderausstellung im 5. OG sowie einer Chill-out-Lounge mit Fernblick im 7. Stock. Ein Restaurant wird es dort wegen aufwändiger Brandschutzmaßnahmen allerdings nicht geben. "Dazu müssten wir Evakuierungstürme anbauen, damit wäre der ganze Reiz des U weg", gibt Stüdemann zu Bedenken.

Auch bezüglich eines Kreativzentrums sind sich Kulturdezernent und Mädels einig. "Dort könnten beispielsweise Kochkurse stattfinden", schlägt Amelie Steinhoff vor, die sich außerdem einen Partyraum im Erdgeschoss und ein Kindermuseum im 3. OG wünscht. Die Vorschläge zur Gestaltung des Außengeländes mit Grünflächen, Biergarten, Skaterpark und Spielplatz kamen gut an. Den gläsernen Fahrstuhl an der Außenfassade wird es aber nicht geben. "Probleme mit Wetter und Sicherheit", begründet Stüdemann, "dafür wollen wir Rolltreppen einbauen".

Jetzt hofft der Kulturdezernent erstmal auf die Millionen vom Land NRW. Sollten die Fördergelder bis Mitte Dezember beschlossen werden, könnte der U-Turm im Kulturhauptstadtjahr 2010 wieder top in Schuss sein. bel

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