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Ein Westfale wird Bischof von München

Kurz nachdem die Katholische Kirche die Personalie gestern Mittag offiziell bekannt gab, schickte Propst Andreas Coersmeier seinem Studienfreund Prof. Dr. Reinhard Marx eine E-Mail: "Wer hätte gedacht, dass ein Westfale mal auf den Bischofsstuhl der Erzdiözese München und Freising kommt!"

Der 54-Jährige, der jetzt von Papst Benedikt XVI. zu einem der einflussreichsten Oberhirten ernannt wurde, hat in Dortmund viele Freunde - von 1989 bis 1996 stand er an der Spitze der Kommende, zuvor war er fünf Jahre lang der Geistliche Direktor des Brackeler Sozialinstituts. Seine Ernennung zum Weihbischof - mit damals 42 Jahren der jüngste in Deutschland - sah Marx damals zwiespältig: "Ich gehe nicht gerne von Dortmund weg." Ein halbes Jahr später schrieb der Kirchenmann unserer Zeitung: "Die Sehnsucht nach Dortmund macht sich weniger fest an Gebäuden, Straßen und Landschaften, sondern an den Menschen, an Begegnungen, an Gesprächen, an Festen, eben an konkreten Gesichtern. Damit bin ich in Dortmund reichlich beschenkt worden."

Marx - in den vergangenen sechs Jahren Bischof von Trier - gilt als einer der profiliertesten Köpfe unter den katholischen Bischöfen. Der Sozialethiker erklärte gestern, dass es für ihn ein "großer Vertrauensbeweis" sei, künftig das Heimatbistum des Papstes leiten zu dürfen. weg

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