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"Ein großer Schock"

Gespenstisch wirkte gestern der "Harkortbogen" in Hombruch - nach dem Feuer in einem Matratzendiscounter (RN berichteten) war der Großteil der Einkaufspassage noch immer ohne Strom.

"Ein großer Schock"

<p>Vor dem ausgebrannten Geschäft lag gestern ein riesiger Müllberg. Wegener</p>

"Durch den Brand ist eine Hauptversorgungsleitung beschädigt worden, die Installation wird jetzt Schritt für Schritt erneuert", sagte ein Sprecher der Hausverwaltung.

Die rund 80 meist älteren Bewohner der dortigen Eigentumswohnungen, von denen ein Großteil von der Caritas betreut wird, konnten bis zum Nachmittag noch nicht in ihre eigenen vier Wände zurückkehren. "Für die Menschen war das natürlich ein großer Schock, als die Feuerwehr sie in der Nacht zu Sonntag weckte", berichtet Barbara Palm von der Caritas-Sozialstation. Inzwischen hätten sich die meisten Betroffenen private Unterkünfte gesucht. "Inzwischen konnten alle ihr persönlichen Dinge aus der Wohnung holen."

Im Laufe des Tages sollen heute Heizung und Strom voraussichtlich wieder funktionieren. "Dann können die Eigentümer sofort wieder in ihre eigenen vier Wände", sagte der Sprecher der Hausverwaltung. Er geht davon aus, dass die ersten Geschäfte heute wieder öffnen.

Nach Polizeiangaben ist das Feuer im Lager des Discounters ausgebrochen. Vermutlich gebe es eine technische Ursache, Details soll jetzt ein Brandsachverständiger klären. Der Sachschaden werde voraussichtlich mehrere hunderttausend Euro betragen. weg

Weiter unklar ist die Ursache des Brandes in einem Autohandel im Hafengebiet. Wann die Speicherstraße wieder für den Verkehr freigegeben werden kann, war gestern noch nicht abzusehen.

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