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Ein langer Weg bis zur zweiten Spur

Asseln Jetzt ist die so wichtige Ost-West-Schiene, der Hellweg, auch wieder in Asseln befahrbar. Und die U-Bahnen fahren zweigleisig. Die im wahrsten Wortsinn holperige Geschichte von der Idee bis zum ersten Spatenstich hat jetzt der SPD-Ortsverein auf Stellwänden am Hof-Schulte-Platz dokumetiert.

Die Idee zündete 1993 : Studenten der Raumplanung zeigten da den verblüfften Vertretern des SPD-Ortsverein auf, was möglich ist: Der Hellweg kann mit seinen 13 Metern Breite an der engsten Stelle zweigleisig ausgebaut werden.

Die studentischen Pläne lagen dann nahezu unverändert auf den Tischen der Bezirksvertretung (BV) und 19951999 legte das Tiefbauamt einen Vorentwurf für den Ausbau des Hellweg vor. Allerdings konnte die BV erst einen Beschluss zum Ausbau fassen. In der Bezirksvertretung wurde das Aufstellen des Planfeststellungsverfahren abgelehnt. Und auch außerhalb der BV formierte sich Widerstand gegen den Hellwegausbau. Der Gewerbeverein wollte bis zu Fertigstellung der entlastenden OW III a warten, die neu gegründete Bürgerinitiative "Bündnis für Asseln" spielte mit dem Gedanken, das Kapitel Straßenbahn in Asseln enden zu lassen, und auch die IHK ging mit den Plänen nicht konform.

Die BV-Mitglieder stritten sich weiter über Ausbau und Nichtausbau. Doch die Verkehrssituation auf dem Hellweg wurde immer schlechter: Fahrbahn und Kanalsystem erforderten eine dringende Sanierung, so dass schließlich 2005 die Landesmittel flossen. arn

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