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"Einfach nur Pastor sein"

KIRCHLINDE Der Weg, den Pastor Jochen Andreas vor sich hat, führt ihn am 9. Dezember nach Kirchlinde. Dann wird er in der Pfarrkirche Dasselstraße als Pfarrer und Leiter des Pastoralverbunds Kirchlinde-Rahm eingeführt. Seine Ernennung gilt für fünf Jahre.

"Einfach nur Pastor sein"

Pastor Jochen Andreas.

Man könne sich Gott wie ein Navigationssystem denken, sagt Pastor Jochen Andreas: Er gibt den "rechten" Weg vor, "aber wenn man einen anderen einschlägt, ist diese Stimme nie beleidigt. Sie stellt sich immer neu darauf ein, wo man sich befindet."

"Ich sehe meine Aufgabe darin, beide Gemeinden zu begleiten und ihnen zu helfen, sich vorzubereiten auf die Zeit danach", blickt Andreas nach vorn. Denn nach fünf Jahren sollen sich Kirchlinde-Rahm und Huckarde-Deusen zu einem Pastoralverbund zusammenschließen.

"Ein gesunder Kompromiss", bewertet Andreas. Denn ursprünglich war die Zusammenlegung schon für 2007 vorgesehen, doch Pfarrer Michael Ortwald trat für die Fünf-Jahres-Lösung ein.

Ein Schritt nach dem anderen

Ein Schritt nach dem andern, so könnte sein Motto lauten. Nach neun Jahren als Pastoralverbundsleiter in Wanne-Eickel beschritt er 2004 den Jakobsweg ("das mach ich bestimmt noch einmal"), aus Zeitnot nur die "spanische Strecke" von Pamplona bis Santiago. Die anschließende Berufung als Pastor nach Bodelschwingh war willkommen: "Ich wollte erst mal in die 'zweite Reihe', einfach nur Pastor sein."

Die drei folgenden Jahre werde er dankbar in Erinnerung behalten, betont der Geistliche: "Ich habe in Bodelschwingh sehr viel Wertschätzung erfahren." Gerne denke er zum Beispiel an die Gestaltung der Familiengottesdienste in der Vorweihnachtszeit: "Ich hatte hier ein wunderbares Team."

Als er vom Weggang des Pfarrers Christof Hentschel erfuhr ("ich kenne ihn seit 25 Jahren, in der Zeit habe ich über ihn viel Gutes mitbekommen"), reizte ihn die Aufgabe einer "eigenen, relativ kleinen Gemeinde".

Erste Bewerbung abgelehnt

Seine Bewerbung wurde jedoch abgelehnt - obwohl er eine Kopie unter seine St. Josef-Skulptur gelegt hatte.

Andreas lacht: "Aber ich habe vergessen, sie darunter wegzunehmen." So klappte es doch noch, nachdem Pfarrer Ortwald dem Bischof den Fünf-Jahres-Plan vorschlug - mit Andreas als Pastor und Leiter des Verbunds.

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