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Einfach übersinnlich

Wie eine Kette aus ungleichen Perlen reihen sich die Bronzekugeln übereinander auf - eine Plastik von schlichter, ruhiger Schönheit. Zu sehen sind sie und 23 weitere Arbeiten von Abraham David Christian ab Sonntag in der Galerie Utermann - zum zweiten Mal seit 1992.

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Pagoden-Säule, Papier-Objekt.

Unendliche Form trifft Weite des Raumes: Eine ineinander verschränkte Spirale im Vordergrund, eine Pagoden-Säule im Hintergrund bei der Galerie Utermann. RN-Fotos Reminghorst

Christian, Jahrgang 1952, studierte bei Joseph Beuys und erfuhr schon früh Anerkennung für sein Werk - 1972 nahm er an der documenta 5 teil. Heute lebt er in Düsseldorf, New York und Hayama (Japan). Das klingt rastlos, doch Christians Plastiken sprechen eine ganz andere Sprache. In ihren klaren, reduzierten, sich wiederholenden Formen strahlen sie Ruhe, fast Besinnlichkeit aus und wirken gerade deshalb besonders gut im Skulpturengarten der Galerie.

Nicht ganz unschuldig an diesem Eindruck sind zweifellos asiatische Einflüsse, die sich etwa in pagodenförmigen Säulen ausdrücken. Dank ihrer Oberflächen-Bearbeitung mit einer Säure wirken sie fast wie aus Papier. Andere Arbeiten sind tatsächlich aus Papier: Eine weiße Säulengruppe scheint in einem Boot zu stehen, das fragil durch den Raum schwebt - ein gleichermaßen futuristisch wie kultig anmutendes, fast übersinnliches Objekt.

Anders seine in den USA entstandenen Objekte: Die Gruppe "New York Five" besteht aus fünf in die Höhe strebenden Bronze-Stelen. Auch sie sind elegant und schlicht, doch statt aus harmonisch-runden Formen bestehen sie aus Kuben und Quadern. Wilfried Utermann kombiniert sie mit dem Foto der New Yorker Skyline.

Zu sehen sind außerdem einige Radierungen des Künstlers, in denen einzelne Formen aus seinen Plastiken und Skulpturen zweidimensional miteinander in Beziehung gesetzt werden. pin

20. November bis 23. Januar, Silberstr. 22

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