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Einkaufszentrum Löttringhausen weiter in der Diskussion

LÖTTRINGHAUSEN Zu unserer Berichterstattung zum Einkaufszentrum Löttringhausen gab es weitere Reaktionen. Hans-Jürgen Grotjahn, zweiter Vorsitzender im Dorfverein Löttringhausen, schloss sich der Meinung an, dass das „Wichtigste an Geschäften da ist“.

Einkaufszentrum Löttringhausen weiter in der Diskussion

Mehr Kunden sollen den Weg zum Einkaufszentrum finden.

Dennoch seien etwa eine Apotheke oder Drogerie gute Ideen zur Ergänzung. „Dabei denke ich vor allem an die Älteren. Sie müssen für bestimmte Artikel bis nach Hombruch fahren.“ Genauso wichtig ist Grotjahn die Jugend: Er habe eine Zusage von der Wohnungsgesellschaft Dogewo 21, die alle Läden im Zentrum vermietet, bekommen. „Sie wollten, wenn sich in Löttringhausen ein Leerstand ergibt, einen Treffpunkt für Jugendliche schaffen.“ Regine Stoerring, Sprecherin der Dogewo, sagte dazu: „Es gab Gespräche in diese Richtung, aber keine Zusagen.“

Bei einem Leerstand wählt die Wohnungsgesellschaft jedoch am liebsten ein Geschäft aus, das „für möglichst alle Anwohner sinnvoll ist“. Es gibt einfach zu wenig Platz für alle guten Ideen. Generell bekräftigte Regine Stoerring, sie sei sehr froh, dass es in Löttringhausen keine Leerstände gebe: „Und selbstverständlich schmeißen wir keinen der Mieter raus, um Platz für andere zu haben. Dazu gibt es auch absolut keinen Anlass.“ Dass im Dorf keine Innenstadt geschaffen werden könne, sei klar. Aber der Grundbedarf sei in Löttringhausen gedeckt. Weiterhin betont die Sprecherin, dass keinerlei Probleme der Geschäfte bekannt seien. „Am ehesten gibt es vielleicht mal kleinere Probleme bei der Pizzeria oder der kleinen Kneipe. In dem Bereich sparen die Leute oft am ehesten.“ Doch auch hier gibt es für die Inhaber keinerlei Grund zur Sorge.

Bauleiter Bernhard Zoremba erzählt von jährlichen Anwohnerfesten: „Die Leute schienen mir immer zufrieden. Nur eine Post würden sich einige vielleicht noch wünschen.“ In Susanne Krebins kleinem Lotto-Laden gibt es nur Briefmarken. „Ich habe von der Stadt bisher immer nur gehört, es gäbe hier keinen Bedarf für mehr, da ja in Hombruch und Kirchhörde eine Post sei.“ Also bleibt es wohl dabei: In einigen Fällen muss der Löttringhauser, ob jung oder alt, sein Dorf verlassen. 

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