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Dorstfelder Festwoche

Einsatzkräfte zeigten Engagement gegen Rechts und für Vielfalt

DORSTFELD Die erste Dorstfelder Festwoche stand ganz unter dem Motto "Wir sind Dorstfeld - demokratisch und tolerant" statt. Zum Tag der Dortmunder Einsatzkräfte informierten Polizei, Feuerwehr und die Malteser über ihre Arbeit. Die koreanische und evangelische Gemeinde luden morgens zu einem ganz besonderen Gottesdienst ein.

Einsatzkräfte zeigten Engagement gegen Rechts und für Vielfalt

Auf dem Wilhelmplatz engagierten sich die Dortmunder Einsatzkräfte für Toleranz in ihrem Vorort.

„Unser Stadtteil ist lebens- und liebenswert“, lautete die einhellige Botschaft, die alle Akteure auf dem Wilhelmplatz am Sonntag vertraten. Damit gestalteten sie bewusst einen Tag gegen Rechtsextremismus und drückten zugleich aus, welche Vorzüge Dorstfeld als Lebensumfeld aufweist. Sie hatten sich zum „Tag der Dortmunder Einsatzkräfte“ versammelt, um über Einrichtungen und Dienste zu informieren.  Die Veranstaltung fand im Rahmen der ersten Dorstfelder Festwoche statt, deren Motto besagt: „Wir sind Dorstfeld - demokratisch und tolerant!“ „Wir haben zwar als Organisatoren mitgewirkt, aber das Programm der Woche ist aus den Ortsvereinen entstanden“, betonte Birgit Miemitz von der Koordinierungsstelle für Vielfalt, Toleranz und Demokratie, die gemeinsam mit dem Stadtbezirksmarketing Innenstadt-West und der Interessengemeinschaft Dorstfelder Vereine als Veranstalter fungierte.

Eine wichtige Rolle nimmt der „Runde Tisch für Toleranz und Verständigung in Dorstfeld“ ein, in dem sich Organisationen, Parteien, Kirchen, Vereine und Einzelpersonen zusammengeschlossen haben. Diese stellten sich am Sonntag vor und plädierten für zivilgesellschaftliches Engagement an einem Ort, an dem sie gerne leben, wohnen und arbeiten. Außerdem klärte die Polizei über Sicherheit im Verkehr auf, die Feuerwehr präsentierte einen Einsatzwagen und die Malteser zeigten, wie man mit Erster Hilfe zu einer aufgeschlossenen Gesellschaft beitragen kann.Ebenso war der Bereich der Gesundheit vertreten. Kattrin Hildebrandt von der Westfalia-Apotheke erklärte: „Wir stehen voll hinter der Aktion. Wir haben Mitarbeiter, die verschiedene Sprachen sprechen. Das erleichtert die Arbeit und die Kunden nehmen es dankend an. Im Alltag ergibt sich somit ein gutes Miteinander.“

Von großem Getümmel auf dem Wilhelmplatz konnte mittags nicht die Rede sein, aber am Morgen hatten bereits 150 Bürger aus verschiedenen Kulturkreisen gemeinsam gefeiert: Die evangelische und die koreanische Gemeinde hatten sie zu einem Open-Air-Gottesdienst eingeladen.

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