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Eis für Holiday on Ice

DORTMUND Mittwoch läuft die erste Holiday on Ice-Show in diesem Jahr. Bis es soweit ist, muss die Arbeitsfläche in Halle 1 bereitet werden: das Eis. Lesen Sie, worauf es dabei ankommt.

Eis für Holiday on Ice

Bis die Eisfläche steht, gibt's noch viel Arbeit.

„Früher haben wir abends auf der Fläche ein wenig Eishockey gespielt“, erinnert sich Peter Koschmieder. „Heute dürfen wir das nicht mehr.“

Das frisch verlegte Eis könnte brechen. Und das will der Verantwortliche für die Fläche in der Westfalenhalle vermeiden. Schließlich soll der Premiere von „Holiday on Ice“ am kommenden Mittwoch nichts im Wege stehen. Seit  Sonntag verlegen Peter Koschmieder und seine 20 Mitarbeiter die spiegelglatte Fläche, auf der Tanja Szewczenko und Co ihre Pirouetten drehen. Die Unterlage bilden Aluminiumplatten, durch die ein Röhrensystem verläuft. Durch diese Röhren wird ein Wasser-Glykol-Gemisch gepumpt, das ein Aggregat auf -8 Grad kühlt.

„Die Fugen und Lücken verschließen wir dann mit Sand“, erklärt Peter Koschmieder, der im Laufe eines Jahres zehn bis zwölf Eisflächen verlegt. Dann wird auf diesem Untergrund das Wasser hauchdünn aufgesprüht. „Das Wasser wird mit Marmorstaub gemischt und so weiß gefärbt.“ Auf diese Weise wird vermieden, dass die Alu-Platten durchscheinen.

Sechs Zentimeter dick

Das Aufsprühen der Schichten dauert die ganze Nacht. Wenn das Eis sechs Zentimeter dick ist, haben Peter Koschmieder und sein Team ihre Arbeit erledigt. Heute und Dienstag werden die Kulissen für die Show aufgebaut. Dann ist das Eis so fest, das die Arbeiter es sorglos betreten können. „Nur ganz schweres Gerät könnte es zum Brechen bringen.“

Vor der Premiere wird die 42 mal 17 Meter große Fläche an den Eismeister übergeben, der es mit seiner Eismaschine für die Eiskunstkäufer glatt poliert.

Erst wenn die letzte Show beendet ist, treten Peter Koschmieder und seine Leute wieder auf den Plan. Innerhalb von vier bis sieben Stunden wird die Fläche aufgebrochen, das Röhrensystem abgebaut und die Eisplatten abtransportiert. „Den Rest erledigt dann die Natur“, so Peter Koschmieder. Die sorgt nämlich dafür, dass das Eis schmilzt und verdunstet. Und die Kühlmischung wird im Eissportzentrum weiterverwendet.

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