Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Emscher wird zur Theaterkulisse

DORTMUND Die Emscher hat dem Improvisationstheater Emscherblut den Namen gegeben – Zeit das zum Teil schon renaturierte Flüsschen zum 20. Geburtstag der Theatergruppe zum Mitspieler zu machen.

Emscher wird zur Theaterkulisse

In die Natur ging die Theatergruppe Emscherblut am Wochenende.

Die vom Theater Fletch Bizzel ausgerichtete Emscherwanderung (mehr ein Emscherspaziergang) war am Samstagnachmittag eine echte Premiere, eine die nach Wiederholung schreit. Mit Bollerwagen und Klapphockern sammelten sich Schauspieler, Musiker und Zuschauer. Requisiten brauchte das Sextett nicht, die lagen in der Natur, die auch das Bühnenbild für die meist märchenhaften Geschichten stellte. Um frei nach Shakespeare oder Goethe Dinge zu klären wie „rein oder unrein, das ist hier die Frage“ oder „Ist Unrat des Pudels Kern?“."Stop"-Ruf nach einer Minute Leise Klänge von „By the rivers of Babylon“ auf Geige und Gitarre stimmten ein auf plätscherndes Wasser. „Stopp“ sollten Zuschauer bei dem zweistündigen Spaziergang auf dem Steinklippenweg rufen, wenn sie am Wegesrand Gegenstände oder die Landschaft so inspirieren, dass sie eine Geschichte dazu hören möchten. „Stopp“ rief der Erste schon nach einer Minute. „Was ist das für ein Berg?“, wollte ein Besucher mit Blick auf die Halden auf Phoenix-West wissen. Die mit allen Improvisationskünsten gewaschene Gruppe hatte die Antwort wie immer spontan parat, entwickelte eine Szene mit einer ägyptischen Pharaonin, die den Tod in der Emscher am Fuße der Pyramide sucht. – Tragisch. Ein Happy End hatte die Geschichte, die zwei Minuten ein Liebespaar an einem umgestürzten Baum zusammenführte. Und die Lichtung im Wald, wo Rumpelstilzchen und Waldschrate hausten, wird man bei künftigen Spaziergängen anders sehen. Radfahrer spielten unfreiwillig mitFrisch und spontan, sehr fantasievoll und mit vielen Ideen hat das Improvisationstheater Wald und Emscherweg bespielt. Auf der „Niere“ wurden die Radrennfahrer sogar unfreiwillig zu handelnden Figuren – ohne davon zu wissen. Was fehlte bei diesem Spaziergang, waren die Kindern. Denn denen hätte dieser märchenhafte Spaziergang auch richtig viel Spaß gemacht.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

„Motorräder Dortmund“ startet am 1. März

Messe zeigt neue Trends für Motorradfans

Dortmund In den Westfalenhallen in Dortmund haben Besucher die Gelegenheit, sich über die neusten Modelle der Saison zu informieren. Das Aussehen der Bekleidung wird immer wichtiger. Bei der Eröffnung spricht auch ein besonderer Gast.mehr...

Eröffnung der Phoenixhalle am 27. April

Erste Künstler und Konzerte stehen schon fest

Dortmund Der offizielle Eröffnungstermin für die Phoenixhalle in Dortmund -Hörde steht fest: Der große Knall zum Start der Konzertarena auf dem Phoenix-West-Gelände ertönt am 27. April (Freitag). Einige Fragen rund um die Halle bleiben aber weiter offen.mehr...

Egon und Hanni

Ordnungsamt nimmt Bodoverkäufer seinen Hund weg

Aplerbeck Das Ordnungsamt hat Ernst gemacht und Egon Dittmann Hündin Hanni weggenommen – wegen hartnäckigen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Der obdachlose Bodoverkäufer weiß aber schon, wie er seinen Vierbeiner wiederbekommen will.mehr...

rnFotografin am Schauspiel

Birgit Hupfelds Fotos: Das Drama aus nächster Nähe

Dortmund Seit 2011 fotografiert Birgit Hupfeld die Theaterstücke fürs Schauspiel. Ihre Fotos schmücken auch die Premierenberichterstattungen auf RN.de. Hier verrät sie uns einige ihrer Geheimnisse.mehr...

Vorschriften für Rollstuhlfahrer in Bussen

Darum müssen Rolli-Fahrer rückwärts parken

Dortmund Hubertus Morgenroth ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Er ist damit ziemlich mobil – auch in öffentlichen Verkehrsmitteln. Es ärgert ihn deshalb, wenn ihm Vorschriften gemacht werden. Eine davon: In Bussen darf er seinen Rollstuhl nur mit dem Rücken zur Fahrtrichtung parken.mehr...

Prozess nach Amokdrohung im Klinikum Nord

21-Jähriger drohte Patienten mit Sprengstoffgürtel

Dortmund/Bochum „Allahu Akbar. Ich komme mit einem Sprengstoffgürtel wieder und mache euch alle zu Hackfleisch.“ Mit dieser Drohung soll ein Patient nachts im Mai 2017 in der Notaufnahme des Dortmunder Klinikums Nord für Angst und Schrecken gesorgt haben. Seit Mittwoch beschäftigt der Fall das Bochumer Amtsgericht.mehr...