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Eröffnung vor 50 Jahren

Erinnerungen an das alte FZW

DORTMUND Das Kürzel FZW ist ein angesagter Name, wenn es um Konzerte geht. Dabei ist der alte Ursprungsname „Freizeitzentrum West“ längst Geschichte. Denn als solches wurde das FZW am 17. Januar 1968 am Neuen Graben am Rande des Dortmunder Kreuzviertels eröffnet. Wir erinnern an eine Legende der Dortmunder Musikszene.

Erinnerungen an das alte FZW

So sah das alte Freizeitzentrum West am Neuen Graben aus.

Dass es ein ganz besonderes Jugendzentrum sein sollte, wurde schon bei der Eröffnung des 1,2 Millionen Mark teuren Neubaus durch den damaligen Oberbürgermeister Dietrich Keuning deutlich. „Im Jugendcafé gibt es auch Bier und Wein“, berichteten die Ruhr Nachrichten.

„Von der vollautomatischen Kegelbahn bis zur Bücherei bietet das neue Freizeitzentrum den Jugendlichen des westlichen Stadtbezirks alles, was sie sich für die Freizeit wünschen können. Das neue ‚Haus der offenen Tür‘ ist vor allem für Kinder und Jugendliche gedacht, die sich keiner Organisation anschließen wollen. In ihm sind ein Mehrzwecksaal mit Terrasse, eine Cafeteria, ein Klubraum, Gruppenräume, ein Fotolabor, ein Tischtennis-Saal, ein Tonstudio und verschiedene gut ausgerüstete Werkräume untergebracht“, heißt es in dem Bericht.

Keimzelle des Juicy-Beats-Festivals

Disko- und Tanz-Veranstaltungen gab es ebenfalls schon. Zum weithin angesagten Musiktreff mit überregionaler Ausstrahlung wurde das FZW allerdings erst im Laufe der 1980erund 1990er-Jahre, als Bands wie Greenday oder Seeed hier auf der Bühne standen. Und mit Disko-Formaten wie dem Club 30 und dem Club Trinidad als Keimzelle des Juicy-Beats-Festivals wurde das FZW zur Legende.

Anfang März 2009 schlug allerdings die letzte Stunde am Neuen Graben. Das alte FZW wurde dichtgemacht und abgerissen. Die Konzertgeschichte wird nun im neuen FZW an der Ritterstraße fortgesetzt. Von der alten Jugendzentrums-Tradition ist allerdings nicht mehr viel übrig.

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