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Phoenix-See

Erstes Restaurant kommt an den See - so sieht es im Fénix aus

DORTMUND Noch verhindert ein Baugerüst den Blick in das Gebäude. Doch Ende Juni eröffnet am Phoenix-See das Restaurant Fénix. Vielfältige Küche bestimmt das Konzept. Wir haben mit den Fénix-Machern gesprochen und einen Blick ins Restaurant geworfen.

Erstes Restaurant kommt an den See - so sieht es im Fénix aus

Geschäftsführer Oliver Amin und Koch Markus Pape wollen im Fénix keine kleinen Brötchen backen.

Noch bestimmen Kräne das Ufer, aber hinter einem Baugerüst gedeiht das erste Pflänzchen neuer kulinarischer Entdeckungen am Phoenix-See: Das „Fénix“, eine räumlich großzügige Mischung aus stilvollem Restaurant mit innovativer Frischeküche, französischem Bistro samt Boulangerie, also Bäckerei mit Produkten nach Original-Rezepten, geht Ende Juni an den Start.

Die Gastronomie-Nachfrage am Seeufer sei riesig, bestätigen Georg Sümer aus dem Tiefbauamt als Leiter des Seebetriebs, und Oliver Amin als Geschäftsführer des „Fénix“. Sie kommt sowohl aus den Reihen vieler Spaziergänger, Radfahrer und Jogger, als auch von potentiellen Betreibern, die hier neue Konzepte verwirklichen wollen. Das nächstgelegene Restaurant war bislang Hördes Traditionslokal „Zum Treppchen“.Als erster Direkt-Anrainer geht nun „Fénix“ vor Anker, zu finden gleich neben der Hafenpromenade im Erdgeschoss des Ärztezentrums. Dies wird von der Schürmann-Immobiliengesellschaft gebaut. Der vierteilige Häuserkomplex steht kurz vor seiner Fertigstellung.  

 Mit Blick zum Wasser speist der Gast im Fine-Dining-Bereich (60 Sitzplätze in sand-mocca-getönter Atmosphäre) neue Frischeküche mit regionalen Produkten, nicht „abgehoben, aber qualitativ hochwertig“, verspricht Amin. Und: „Wir wollen Baumüllers Forellen aus Wickede auf den Tisch bringen, sind aber kein Unternehmen, das Zitronengras aus China einfliegen lässt“. Markus Pape (30) ist Herr in der Küche. Ihm zur Seite steht ein 14-köpfiges Team. Pape kochte seit 2008 im renommierten „Haus Gerbens“ in Wickede/Ruhr. Der kreative Koch arbeitete u. a. bei Jean-Claude Bourgueil im „Schiffchen“ und im Drei-Sterne-Restaurant „Vendôme“ bei Joachim Wissler. Oliver Amin, der aus Berlin kommt und seit seinem 16. Lebensjahr in der Gastronomie arbeitet, sieht in Pape „einen der besten Köche Deutschlands“.

 Dazu passt der Weinkeller mit 300 edlen Tropfen. Fast zwei Dutzend rote und weiße Fläschchen darunter finden sich auch auf der Karte des direkt anschließenden Bistros. Eingerichtet im französischen Kaffeehaus-Stil mit dunklem Holz und Fliesen im Gründerzeit-Ambiente, bietet es Platz für mindestens weitere 60 Plätze. Gespeist wird bei täglich durchgängiger Küche (8 bis 24 Uhr geöffnet) zum Beispiel Dortmunder Currywurst mit Kartoffelstroh zu 4,50 Euro. Oder Salat von marinierten Flusskrebsen zu grünem Spargel (9,80 Euro), hausgemachte Pasta in zwei Portionsgrößen, oder Pfefferpotthast aus der Ochsenbacke (14,50 Euro).Die hauseigene Bäckerei schiebt echte, dünne Baguettes in den Ofen, aber auch Dortmunder Salzkuchen, zehn bis 15 Torten täglich, Petit Fours und Macarons (Baisergebäck aus Mandelmehl). Draußen wird großzügig bestuhlt, und auf dem Dach des Nebenhauses entsteht ein 160 Quadratmeter großer Penthouse-Eventbereich für aussichtsreiche Feiern (ab Ende August). Ach ja: „Fénix“ betreibt Catering und stellt sich auch bei GourmeDO Anfang August auf dem Friedensplatz vor.

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