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Explosionsgefahr an Schule gebannt

DORTMUND Die Explosions-Gefahr am Reinoldus-Schiller-Gymnasium in Dorstfeld ist gebannt: Ein Experte des Landeskriminalamtes hat die hochexplosive Pikrinsäure aus dem Chemie-Raum geborgen und in einem Erdloch zur Explosion gebracht. Danach konnten alle Absperrungen aufgehoben werden.

Explosionsgefahr an Schule gebannt

Die Einsatzleitung bespricht das weitere Vorgehen.

Gegen Mittag hatten Polizei und Feuerwehr 70 Lehrer, die sich im Gebäude aufhielten. evakuiert. Ein Chemielehrer hatte den gefährlichen Stoff entdeckt. Pikrinsäure wurde früher als Explosivstoff zur Füllung von Granaten verwandt, später jedoch durch TNT ersetzt. Die Substanz ist für den Menschen gefährlich, bereits die Aufnahme von ein bis zwei Gramm durch den Körper kann schwere Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Bei einer Lagerung unter Wasser droht allerdings keine Gefahr. In Dorstfeld ist die Pikrinsäure jedoch weitgehend vertrocknet, daher extrem explosiv. Eine Fachfirma ist bereits auf dem Weg zum Gymnasium, um die Säure (etwa 50 Gramm) zu entsorgen. Parallel dazu wurde ein Sprengstoff-Experte vom LKA in Düsseldorf verständigt. Ein Pikrinsäuren-Fund in einer Schule hatte es während der Sommerferien schon einmal gegeben. In Berlin im Stadtteil Hohenschönhausen war die Pikrinsäure sogar hochgegangen. Zuvor war der Stoff bereits an Schulen in Berlin-Wedding sowie im Charlottenburger Stadtteil Westend entdeckt worden.Kleinste Erschütterung reicht aus   Pikrinsäure wird an der Schule selten verwendet. Allenfalls wird er im Leistungskurs Chemie gebraucht, um Farbnachweise zu führen. Was führt zur Explosion? Ein Chemielehrer: "Die kleinste Erschütterung kann ausreichen. Wurde im Studium mit dem Stoff experimentiert, standen immer Schilder an der Tür: 'Bitte leise schließen!'"

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