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Kooperation mit Uni Duisburg-Essen

Fachhochschule bietet neuen Master „Medizinische Informatik“ an

DORTMUND Medizin hat eine Menge mit Informatik zu tun. Dem trägt ein Studiengang an der Fachhochschule Rechnung. Die Medizinische Informatik (MI) gibt es dort jetzt in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen auch als Masterstudiengang. Die Absolventen sind schwer gefragt. Nur kennen die Ausbildung noch zu wenige.

Fachhochschule bietet neuen Master „Medizinische Informatik“ an

Professorin Britta Böckmann ist die Studiengangsleiterin für Medizinische Informatik an der Fachhochschule Dortmund.

Arbeitgeber werben die Absolventen schon nach dem Bachelor direkt von der Hochschule ab. Auch deshalb kommen zu wenige Studierende in dem neuen Master-Studiengang Medizinische Informatik' type='' href='http://www.fh-dortmund.de/de/studint/weg/StudAngeb/fb4_medinf_ma.php (MI) an, wie Britta Böckmann, Professorin für Medizinische Informatik an der Fachhochschule (FH), sagt.

Die Bandbreite für die Beschäftigung ist denkbar groß: Sie umfasst computergestützte Informationssysteme in Kliniken, die Unterstützung für medizinische Diagnostik und Therapie bis hin zur Entwicklung von Informatik-Werkzeugen für diese Bereiche und biomedizinische Forschung. Im Grund deckt die MI zwei große Bereiche ab: die medizinisch-technische Informatik mit der Analyse von Bildern und Signalen (EKG, EEG, CT-Daten usw.) und Informationssysteme im Gesundheitswesen wie E-Health, Gesundheitskarte und mehr.

Große Datenmengen

In der modernen Medizin fallen eben überall riesige Datenmengen an. Diese Informationsmengen im Gesundheitswesen, in Krankenhäusern und Praxen zu beherrschen ist Aufgabe von Experten. „Der Bedarf an solchen Fachkräften beispielsweise in den IT-Abteilungen der Krankenhäuser oder Entwicklungsbereichen der Industrie ist sehr groß“, sagt Britta Böckmann. Der Master qualifiziere darüber hinaus für die Forschung oder für Führungspositionen.

Seit Wintersemester 2013/14 läuft der Studiengang in Kooperation mit der Uni Duisburg-Essen und der Uniklinik Essen, initiiert von Prof. Böckmann. „Mit einem Uni-Klinikum an der Seite lässt sich so ein Master besser gestalten“, sagt sie. „Die Kooperation macht das Studium noch attraktiver, weil durch den Anschluss an eine Universität die Möglichkeit zur Promotion besteht.“ Der Studiengang sei weitgehend einzigartig, Vergleichbares gebe es lediglich noch in Heidelberg.

Studiengang nicht ausgebucht

15 bis 20 Aufnahmen pro Jahr verkraftet der Master, für den Bachelor-Studiengang sind es 60 bis 80 Plätze. Dem steht ein riesiger Bedarf am Markt gegenüber. Trotzdem ist der Studiengang nicht ausgebucht. „Wirtschaftsinformatik kennt man, Medizinische Informatik weniger“, so Böckmann. Vor allem könnten sich noch mehr Externe für den Master bewerben, mit einem passenden Abschluss in Biomedizintechnik zum Beispiel. Wer sich für den Studiengang interessiert, sollte naturwissenschaftliches Talent mitbringen sowie Interesse am Gesundheitswesen.

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