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Bauärger

Familie muss in Vorleistung treten

Wambel Mächtig sauer sind Vivien und Lutz van Dyk, denn die Hausbaufirma IBG, mit der sie eine Doppelhaushälfte am Rennweg errichten, bezahlt seit vier Monaten die Handwerker nicht. Folglich müssen die van Dyks selbst in Vorleistung gehen, damit ihr Häuschen endlich fertig wird.

Familie muss in Vorleistung treten

Ärger mit der Firma IBG-Bau Schaper

Mit rund 17 000 Euro aus eigener Tasche hat die Familie bisher schon einspringen müssen, um u.a. die Außenfassade, den Treppenbau und Arbeiten an der Elektrik des zu 90 Prozent fertigen Hauses zu ermöglichen. „Die Handwerker arbeiten sehr gut und sind hilfsbereit“, lobt Vivien van Dyk, doch natürlich wollten sie für ihre Leistungen bezahlt werden. „Sonst kommen sie nicht mehr.“ Der Ärger mit IBG fing schon früh an. Im Juli 2010 unterschrieben die van Dyks, die selbst Bauherren sind, den Hausbauvertrag, im März 2011 sollte ursprünglich der Baustart erfolgen. „Tatsächlich ging es nach vielen Telefonaten dann im Dezember 2011 los“, schildert Vivien van Dyk.

Die Doppelhaushälfte kostet 152 000 Euro. Dafür soll die IBG die Handwerker beauftragen und bezahlen, so dass das Haus am Ende schlüsselfertig übergeben werden kann. Soweit die Theorie. Die Bauzeit sollte fünf Monate betragen, erläutert Vivien van Dyk. Unter Berücksichtigung von schlechtem Wetter sei Mitte Juni 2012 als Fertigstellungstermin genannt worden. Für die Bauverzögerung solle es eine Gutschrift von 150 Euro pro Woche geben, aber auch in dieser Hinsicht tue sich nichts.

Anfang September bekamen die van Dyks ein Schreiben von IBG aus Büdelsdorf, in dem mitgeteilt wird, dass das Unternehmen einen „zielführenden“ Weg gefunden habe, auf dem die Hausbank, die Industrie- und Handelskammer sowie der neue Bau-Partner es unterstützen. „Angeblich ist also ein neuer Investor gefunden“, vermutet Vivien van Dyk. IGB war für eine Stellungnahme gestern nicht zu erreichen. Die van Dyks hoffen nun, dass die Zahlungsschwierigkeiten der Firma, die am Rennweg sieben Häuser errichtet, bald vorbei sind. „Unser Vermieter hat uns freundlicherweise beim Auszug einen Aufschub von einem Monat gewährt“, erzählt sie.

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