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Münsterstraßenfest

Farbenfrohes Miteinander bei Würstchen, Kebab und Musik

DORTMUND Wenn Bratwürstchen solidarisch neben Kebab brutzeln, Musik aus aller Welt zu hören ist, dann ist die Zeit für das Münsterstraßenfest gekommen. Am Samstag war es wieder soweit.

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Eindrücke vom Münsterstraßenfest.

Kleine Kunstwerke konnten sich die Besucher an diesem Stand auf die Hand malen lassen.

Bereits zum 14. Mal hat der Integrationsrat der Stadt Vereine und Gruppen zusammen getrommelt, dieses Jahr unter dem Motto „Wir ziehen alle an einem Strang“. Das Münsterstraßenfest soll die kulturelle Vielfalt, die gerade die Nordstadt auszeichnet, von ihrer positivsten Seite zeigen.

Das Konzept geht auf, findet zum Beispiel Matthias. Der 29-Jährige ist erst vor wenigen Monaten von Halle an der Saale in die Münsterstraße gezogen. „Ich wohne total gerne hier. Dieses Miteinander von so vielen Nationen finde ich toll. Auf der Münsterstraße funktioniert das super, vielleicht auch besser als in anderen Teilen der Stadt“, sagt er und greift zum Pinsel.

Matthias ist einer von vielen Besuchern des Fests, die sich an dem Kunstwerk von Ulrike Fischer beteiligen. Die Dortmunder Künstlerin hat eine Skulptur aus bunten Holzklötzen entworfen, die später an der Bornstraße aufgestellt werden soll. An ihrem Stand drängeln sich Kinder und Erwachsene, um sich mit Acrylfarbe auszutoben.  

Das farbenfrohe Münsterstraßenfest

Eindrücke vom Münsterstraßenfest.
Eindrücke vom Münsterstraßenfest.
Eindrücke vom Münsterstraßenfest.
Eindrücke vom Münsterstraßenfest.
Eindrücke vom Münsterstraßenfest.
Eindrücke vom Münsterstraßenfest.
Eindrücke vom Münsterstraßenfest.
Eindrücke vom Münsterstraßenfest.
Eindrücke vom Münsterstraßenfest.
Eindrücke vom Münsterstraßenfest.
Eindrücke vom Münsterstraßenfest.
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Eindrücke vom Münsterstraßenfest.
Eindrücke vom Münsterstraßenfest.
Kleine Kunstwerke konnten sich die Besucher an diesem Stand auf die Hand malen lassen.

„Eigentlich braucht der Mensch nur bunte Farben und Klamotten, die dreckig werden dürfen, zum Glücklichsein“, glaubt Fischer. Die Künstlerin kratzt sich mit einem farbverkrusteten Finger an der bunt beschmierten Nase. „Obwohl - ohne Klamotten ginge es auch“, sagt sie und lacht. Matthias hat „Freiheit“ auf einen der Klötze geschrieben und ein Lächeln daneben gemalt. „Ich bin nicht so künstlerisch begabt. Aber ich will einen kleinen Beitrag leisten.“

Einen Beitrag leisten wollen auch viele Musiker. Auf der Hauptbühne an der St. Joseph-Kirche treten Chöre, Bands und Folkloregruppen aus zahlreichen Nationen auf. Dicht an dicht stehen die Zuschauer, um die Folkloregruppe aus Trabzon oder die Missione Cattolica Italiana zu sehen. Über so viel Andrang würden sich die Dortmunder Musiker auf der Bühne am anderen Ende der Festmeile auch freuen. Doch trotz guter Musik bleibt es hier überschaubar. Schade, bei so viel internationaler Vielfalt gehen die Dortmunder Musiker auf ihrem Randplatz leider unter.

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