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Feilschen und Stöbern bei Kerzenlicht

Die Jagd nach Schnäppchen und alten Schätzen führte am Samstag rund 600 Besucher zum Big Tipi im Fredenbaumpark. Wichtigstes Utensil dabei: Die Taschen- oder Stirnlampe, denn der Lichterflohmarkt öffnete erst nach Einbruch der Dunkelheit.

Von den Veranstaltern absichtlich nicht mit Strom ausgestattet, rückten etwa 25 wetterfeste Trödler ihre Waren mit Kerzen, Grablichtern und Fackeln selbst ins rechte Licht. In der Konkurrenz um den Preis für den schönsten Stand schufen sie so eine gemütliche Atmosphäre für das Stöbern und Feilschen.

Ganz auf Strom verzichteten allerdings längst nicht alle. Während sich angesichts des Schmuddelwetters die meisten Stände innerhalb des elektrisch beleuchteten Big Tipi ansiedelten, brachten Trödel-Profis wie Christa Alecke und ihr Sohn einfach einen eigenen Generator mit. Lichterketten und elektrischer Weihnachtsschmuck machten so auch draußen eine gute Figur. Eine so gute sogar, dass Aleckes den ersten Platz in der Standbewertung durch die Besucher belegten.

Den Aufwand für Aufbau und Dekoration leisten passionierte Trödler aber auch ohne die Aussicht auf Preise oder allzu große Umsätze gern. "Man muss nur ein bisschen verrückt sein", meinte Christa Alecke. Die 71-jährige hat den Trödel zu ihrem Hobby erklärt, besonders die kleinen Märkte haben es ihr angetan.

Auch Ralf Finke, stellvertretender Leiter der Erlebniswelt Fredenbaum, benennt als einen Grund für seine Idee des Lichterflohmarkts das Bekenntnis zum klassischen Trödel. "Wir wollen die alte Tradition des Flohmarkts erhalten", so Finke. Die Idee entstand spontan als "witzige Möglichkeit, das Gelände einmal mit der Taschenlampe zu erkunden".

Apropos Taschenlampe: Die "stromlosen" Trödler mussten aufpassen, am Ende nicht selbst im Dunkeln zu stehen. Denn häufig waren gerade ihre dekorativen Beleuchtungsmittel begehrte Beute bei Schnäppchenjägern und Sammlern. SEN

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