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Ferien in Asseln helfen Tschernobyl-Kindern

ASSELN Im März kommen wieder weißrussische Kinder nach Asseln. Sie alle leiden unter den Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Zur Finanzierung des Aufenthaltes, für den noch Gasteltern gesucht werden, organisiert Erika Ströver von der ev. Freikirchlichen Gemeinde einen Second-Hand-Basar.

Ferien in Asseln helfen Tschernobyl-Kindern

Organisiert seit 1991 die Ferien tschernobyl-geschädigter Kinder: Erika Ströver. Foto Arch

Die Redaktion sprach mit ihr über die Lage.

Etwa 30 bis 35. Die Acht- bis 14-Jährigen kommen allein, Kinder bis sieben Jahre werden von ihren Müttern begleitet.

Die klappt gut. Die Mädchen und Jungen können schon etwas Deutsch oder Englisch.

Sie sind krank gewesen, brauchen aber zurzeit keine Behandlung. Sie hatten Leukämie, Nieren- und Knochenprobleme oder Schilddrüsenkrebs, eben alles, was man durch radioaktive Verstrahlung und kontaminierte Nahrung bekommen kann.

Die Gene sind geschädigt. Kinder, die früher bei uns waren, haben kranke Kinder zur Welt gebracht.

Ja, Präsident Lukaschenko gilt als letzter Diktator Europas. Er will das Tschernobyl-Image Weißrusslands loswerden und geht dafür über die Bedürfnisse der Betroffenen hinweg. Hintergrund ist der Fall eines 17-jährigen Mädchens, das in Australien oder den USA war und vier Wochen länger blieb. Auf so eine Gelegenheit wartet Lukaschenko, und es war natürlich eine Dummheit der Gasteltern.

Die Kinder sollen sich regenerieren: Wichtig ist die gesunde Ernährung. Auch unternehmen wir viel, gehen mit ihnen schwimmen oder ins Museum. Vier Wochen im Ausland bringen ein halbes Jahr Gesundheit, sagen die weißrussischen Ärzte.

  • Der Second-Hand-Basar zur Finanzierung des Erholungs-Aufenthaltes der Kinder aus Weißrussland findet von Montag (2.2.) bis Freitag (6.2.) jeweils von 10 bis 17 Uhr im Café Hinterhof, Asselner Hellweg 131 (Eingang Schlotweg) statt.
  • Angeboten werden Damen- und Herrenkleidung sowie Trödel. Es werden noch Gasteltern gesucht, die ein Kind oder eine Mutter mit Kind vom 7.3. bis zum 3.4. in der Familie aufnehmen möchten. Informationen beim Basar oder unter Tel. 27 86 45 oder 0171/ 3 69 59 56.
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