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Forschung hautnah

Wissenschaft live: Neun Bustouren auf der Spur von Dortmunder Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Der sechste Dortmunder Wissenschaftstag mobilisierte über 300 Teilnehmer, die das Potenzial ihrer Stadt erkunden wollten.

Archäologische Ausgrabungen - das klingt nach Abenteuer, nach einer faszinierenden Reise in die Vergangenheit. Nicht nur in fernen Ländern, auch in Dortmund weht ein Hauch von Geschichte - hautnah. Eine der Expeditionen führt zu der "Hörder Burg". Dort finden noch bis Februar Ausgrabungen statt. Die Besucher des Wissenschaftstages kletterten über alte Grundmauern, beobachten Archäologen bei der Feinarbeit und bestaunten Artefakte der Vergangenheit: Tierknochen, tönerne Trinkgefäße, eiserne Geschosse und einen Fingerhut.

Aber woher nun wissen, aus welcher Zeit die Funde stammen, welche Materialien verarbeitet sind? Weiter geht's zu der Dortmunder Elektronenspeicherring-Anlage DELTA der Technischen Universität Dortmund. Hier werden die Funde analysiert, ohne sie dabei zerstören zu müssen.

Eine interessante Tour - unter vielen. Der Besucher hat die Qual der Wahl: Alternativ ging es auch um Arbeit und Gesundheit in der DASA oder ins Hoesch-Museum. Der Dauerbrenner: Die Zukunftsstandorte Phoenix.

"Mit über 300 Teilnehmern ist die Veranstaltung ein voller Erfolg", freut sich Mechthild Heikenfeld, als Hochschul- und Wissenschaftsreferentin der Stadt für das Projekt verantwortlich. "In den vergangenen Jahren konnten wir insgesamt 46 Touren anbieten - eine stolze Bilanz. Andere Städte schauen schon neidisch nach Dortmund."

Das Publikum ist gemischt, besteht aus Laien und Wissenschaftlern. Heikenfeld: "Für alle interessant ist die Frage, wo und wie Wissenschaft angewendet wird."

Der ausgefüllte Tag endet, wie er begonnen hat: Mit einem Begrüßungswort von Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer im Rathaus. Krönender Abschluss: Ein Vortrag zur Kulturhauptstadt 2010. Anschließend hilft ein Imbiss den Teilnehmern, das Programm zu verdauen. cl

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