Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Frauen aus der Ukraine eingeschleust: Bewährungsstrafen

DORTMUND Zwei Frauen aus Dortmund und Unna sind am Mittwoch wegen Einschleusens von Ausländern zu Bewährungsstrafen von zehn beziehungsweise zwölf Monaten Haft verurteilt worden.

Frauen aus der Ukraine eingeschleust: Bewährungsstrafen

Die 36 und 49 Jahre alten Angeklagten hatten vor dem Dortmunder Landgericht gestanden, vier Frauen aus der Ukraine zum Schein mit deutschen Männern verheiratet und nach Dortmund gebracht zu haben. Die Ukrainerinnen arbeiten anschließend in einem Schürener Rotlichtclub. Die Angeklagten waren im September 2004 erstmals in die Ukraine gereist. Dort hatten sie früher selbst gelebt. Die Frauen, die sie ansprachen, waren zum Teil alte Freundinnen.

Dass sie in Dortmund in Bordellbetrieben arbeiten würden, war ihnen angeblich bewusst. Ob die Angeklagten auch von den späteren Einnahmen der Prostituierten profitiert haben, ist unklar. Die Staatsanwaltschaft war zunächst davon ausgegangen, dass die Angeklagten 25 Prozent erhalten haben. Im Prozess vor der 31. Strafkammer konnte das jedoch nicht sicher festgestellt werden. Die Angeklagten selbst hatten behauptet, lediglich Auslagen für Vermittlungs- und Dolmeterscher-Tätigkeiten (bis zu 1500 Euro) erhalten zu haben.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Freier ausgeraubt

Fünf Jahre Haft für Prostituierte

DORTMUND Zusammen mit ihrem Lebensgefährten hat eine Prostituierte aus der Nordstadt zwei Freier ausgeraubt. Am Mittwoch erhielt die Frau die Quittung vom Landgericht: fünf Jahre Haft. Ihren Partner traf die Entscheidung sogar noch härter.mehr...

Rätselhafter Schädelbruch

Fall Dalila: Familie nach Gerichts-Urteil verzweifelt

DORTMUND Als die Familie den Gerichtssaal verließ, waren alle wie paralysiert. Zu gelähmt, um zu begreifen, was Eltern, Großmutter und die Tante von Dalila gerade erlebt hatten. Der rätselhafte Schädelbruch nach der Kaiserschnitt-Geburt von Töchterchen Dalila bleibt unaufgeklärt und ungesühnt.mehr...

Nach Q-Cells-Pleite

Insolvenzverwalter fordert 1,4 Millionen Euro vom BVB

DORTMUND Der überraschende Ausstieg des Sponsors „Q-Cells“ im März 2012 könnte für Borussia Dortmund nachträglich doch noch einmal teuer werden. Der Insolvenzverwalter des inzwischen zahlungsunfähigen Solarzellen-Herstellers klagt seit Donnerstag vor dem Landgericht auf Rückzahlung von rund 1,4 Millionen Euro. Und die Erfolgsaussichten sind nach Ansicht der Richter gar nicht mal so schlecht.mehr...

Chef vor Gericht

Schummelei in der Schönheitsklinik?

DORTMUND Das Geschäft mit der Schönheit könnte einem Dortmunder Unternehmer die Freiheit kosten. Der Betreiber mehrerer Schönheitskliniken steht seit Dienstag in Bochum vor Gericht. Es geht um Steuerhinterziehung und Betrug.mehr...

Prozess gegen Bezirksvertreter

"Wildpinkler" muss vor Gericht

DORTMUND Bushaltestellen, Hauswände, Treppenabgänge oder vor dem Stadion: Männer haben es einfacher als Frauen, wenn sie die Blase entleeren möchten – ungeniert pinkeln manche in aller Öffentlichkeit. Über den Fall eines Bezirksvertreters der Grünen, der ebenfalls öffentlich uriniert haben soll, verhandelt am 25. November 2016 das Dortmunder Amtsgericht.mehr...

Prozessbeginn am Landsgericht

Serienräuber: "In Wirklichkeit habe ich viel mehr geraubt"

DORTMUND Um seinem todkranken Vater einen letzten Besuch abzustatten, flüchtete ein Serienräuber 2013 aus der Haft. Und weil das Leben im Untergrund anstrengend und teuer war, verfiel der 43-jährige Dortmunder schnell wieder in alte Verhaltensmuster. Bei Prozessbeginn gab sich der Angeklagte selbstbewusst. Für das Spezialeinsatzkommando, das ihn festnahm, hatte er nur Spott und Hohn übrig.mehr...

NEU: Die wichtigsten Nachrichten aus Dortmund täglich auf Ihr Smartphone
WhatsApp
Jetzt anmelden