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"Freunde für Russland" helfen neuen Patenkindern

KIRCHDERNE Gerade in den letzten Tagen aus Russland zurück, plant der Verein "Freunde für Russland" bereits den nächsten Transport, da er im Krankenhaus für Haut- und Geschlechtskrankheiten in Sovetsk, dem ehemaligen Tilsit, dringend um weitere Hilfe gebeten wurde.

"Freunde für Russland" helfen neuen Patenkindern

Frank Stenzel im Kreise seiner Patenkinder und mit Waisenhaus-Direktorin Nina Schaschko (2.v.r.).

"Meine 25. Hilfsfahrt ins Kaliningrader Gebiet war eine meiner schönsten Fahrten," freut sich Franz Stenzel. Alles sei sehr gut gelaufen, nur acht Stunden bei der Einreise, zwölf Stunden Zollhof in Sovetsk und 2,5 Stunden bei der Ausreise seien ansonsten selten gewesen. "Das gibt Mut und Zuversicht für weitere Hilfsaktionen", so Stenzel weiter.

Die Freunde für Russland sprachen im Krankenhaus in Sovetsk mit den Ärzten und konnten sich ein Bild von den allgemeinen Zuständen machen. Die Patienten dort kommen hauptsächlich aus dem Obdachlosenmilieu und benötigen nach ihrer Behandlung neue Kleidung. "Hauptsächlich brauchen wir aber auch immer wieder Bettwäsche und Handtücher" sagten die Ärzte im Gespräch, "denn nur so können wir die Krankheiten und weitere Infektionen in den Griff bekommen". Bisher war diese Hilfe über die Ordenschwester Maksymiliana gelaufen, jetzt wollen die Freunde einen LKW direkt zum Krankenhaus schicken.

Freudiges Wiedersehen

Nach dem Besuch in der Klinik stand für Franz Stenzel der Abschied im Waisenhaus an, wo er sich auch über das Wiedersehen mit ehemaligen Patenkindern freute. Nach dem Abschluss in der Schule des Waisenhauses müssen die Mädchen und Jungen dieses leider verlassen. "Als Nina Schaschko, die Direktorin des Waisenhauses, mich bat, eine weitere Patenschaft zu übernehmen, konnte ich wieder nicht nein sagen", erzählt Franz Stenzel.

Nächste Fahrt geplant

Bodo Champignon, Vorsitzender des Vereins, und Franz Stenzel planen nun die nächste Hilfsfahrt für Februar 2009 und beginnen schon jetzt mit den Vorbereitungen. Deshalb werden auch ab sofort wieder Kleiderspenden sowie Kinderbekleidung, Bettwäsche und Handtücher benötigt, denn das Sortieren und Verpacken der Spenden erfordert auch eine gewisse Zeit - und da dies alles ehrenamtlich geschieht - dauert es etwas länger. "Bedanken möchten wir uns bei allen bisherigen Spendern, und diejenigen, die bei der letzten Fahrt nicht mehr zum Zuge kamen, mögen sich doch bitte jetzt erneut melden," so Stenzel.Sach- und Geldspenden Spenden können jeden Mittwoch von 15 bis 17 Uhr abgegeben werden: AWO-Jugendtreff, Speckacker 12, in Kirchderne. Für weitere Auskünfte stehen Franz Stenzel und Bodo Champignon gerne zur Verfügung: Tel. 89 43 75 oder 0172/5 25 27 44 und 89 21 62. Wer die Freunde für Russland finanziell unterstützen möchte, kann dies gerne tun. Geldspenden bitte auf folgendes Konto: Freunde für Russland e.V., Sparkasse Dortmund, Bankleitzahl 440 50199, Konto-Nr. 671 000 196. Bitte für Spendenbescheinigungen die Anschrift angeben.

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