Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige
Anzeige

Freier ausgeraubt

Fünf Jahre Haft für Prostituierte

DORTMUND Zusammen mit ihrem Lebensgefährten hat eine Prostituierte aus der Nordstadt zwei Freier ausgeraubt. Am Mittwoch erhielt die Frau die Quittung vom Landgericht: fünf Jahre Haft. Ihren Partner traf die Entscheidung sogar noch härter.

Wegen seiner vielen Vorstrafen wurde der Mann zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt. Beide Taten ereigneten sich im Juni 2016. Damals befand sich der Lebensgefährte der Prostituierten gerade erst seit wenigen Tagen wieder auf freiem Fuß.

"Ohne ihn kam die Frau problemlos zurecht, mit ihm fingen die Straftaten an", hieß es in der Urteilsbegründung der 34. Strafkammer. Der Mitangeklagte sei eine "Fachkraft auf dem Gebiet des Raubes". Beide Freier hofften bei der Prostituierten auf billigen, schnellen Sex und kamen deshalb freiwillig mit in ihre Wohnung in der Nordstadt.

Freier kassierten Prügel mit Holzlatte und Pfefferspray

Dort soll es dann aber in beiden Fällen zum Streit gekommen sein. In diese Auseinandersetzung mischte sich dann der ebenfalls anwesende Freund der Prostituierten ein. Einen Freier schlug er mit einer Holzlatte, dem anderen verpasste er eine Ladung Pfefferspray. Nach dem Gewalteinsatz wurden den beiden Kunden dann das Geld geraubt.

Die Angeklagten hätten es schon von vorneherein darauf abgesehen gehabt, hieß es im Urteil. "Ihr Geldbedarf war unheimlich hoch, weil beide regelmäßig Drogen konsumierten." Die Prostituierte und ihr Freund sollen nun einen Teil der Haftstrafe in einer geschlossenen Therapieeinrichtung verbüßen. Die Frau kann wahrscheinlich direkt in die Klinik wechseln und darauf hoffen, nach erfolgreicher Behandlung vorzeitig auf Bewährung entlassen zu werden.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Elektrofachmarkt Berlet schließt im Indupark

Fachhändler Berlet muss neuen Standort in Dortmund suchen

Dortmund Anfang Juni schließen sich die Türen beim Elektrofachmarkt Berlet im Dortmunder Indupark. Der Mietvertrag endet mit dem Juni, seit drei Wochen läuft der Schlussverkauf. Bislang konnte kein neuer Standort gefunden werden, teilt das Unternehmen mit. Die Suche nach einem geeigneten Objekt geht aber weiter.mehr...

BVB-Heimspiel gegen Leverkusen

Überraschung für zwei engagierte BVB-Fans

Dortmund Dennis Brock (37) und Benjamin Born (39) helfen Menschen, die Schicksalsschläge erleiden mussten und machen ihnen wieder Mut. Für ihr Engagement durften sie beim Heimspiel gegen Leverkusen dank der Aktion Evonik überrascht in den VIP-Bereich des Signal-Iduna-Parks.mehr...

Scheuer: Dortmund kann Diesel-Fahrverboten entgehen

Bundesverkehrsminister fordert Dortmund zum Handeln auf

Dortmund Dortmund brauche keine Fahrverbote für ältere Diesel-Fahrzeuge, um die Schadstoffgrenzen einzuhalten. Das sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer am Donnerstag in Berlin. Allerdings gebe es eine Bedingung.mehr...

Wiederaufbau nach Haus-Explosion in Hörde

Neubau schließt Lücke in der Teutonenstraße

Dortmund Am 31. März 2017 erschütterte im Dortmunder Süden eine Haus-Explosion den Stadtteil Hörde. Ein psychisch kranker Mann hatte zuvor eine Gasleitung herausgerissen, die Explosion ausgelöst. Unter den Trümmern starb eine Nachbarin. Eine Lücke in der Häuserreihe zeugt von der Tat. Der Wiederaufbau naht.mehr...

Schutz vor Terroranschlägen

Wie sicher sind die Beton-Sperren am Weihnachtsmarkt?

Dortmund 2,5 Tonnen schwere Beton-Sperren sollen den Dortmunder Weihnachtsmarkt vor Terroranschlägen schützen. In einem Video auf Youtube ist jedoch zu sehen, wie ein Laster, der Tempo 50 fährt, einen ebenso schweren Betonklotz einfach zur Seite rückt. Wie sicher sind die Dortmunder Sperren also wirklich? Wir haben nachgefragt.mehr...

Großeinsatz in Dorstfeld

Rauch im Hannibal - Feuerwehr rückt aus

DORSTFELD Großalarm am Hannibal in Dorstfeld: Wegen einer größeren Menge Rauchs ist die Feuerwehr in der Nacht zu Dienstag zum riesigen Wohnkomplex ausgerückt. Einen Brand fand die Feuerwehr zwar nicht - aber warm wurde es im Gebäude trotzdem.mehr...

NEU: Die wichtigsten Nachrichten aus Dortmund täglich auf Ihr Smartphone
WhatsApp
Jetzt anmelden