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Für den Schulhof an einem Strang ziehen

JUNGFERNTAL Mit einem Kraftakt ist es der Leitung der Alfred-Adler-Förderschule in Kooperation mit Schülern, Eltern, Stadt, Politik und Wirtschaft gelungen, das Geld für die kind- und jugendgerechte Schulhofgestaltung zusammen zu bekommen.

Für den Schulhof an einem Strang ziehen

Natürlich packten Alfred-Adler-Schüler mit an, als gestern die Arbeiten für die Fallschutzfläche begannen.

Gestern rollte ein Bagger an, um schon mal eine Fallschutzfläche vorzubereiten. Mit dieser Maßnahme erlebt eine regelrechte Bürgerinitiative eine vorläufige Krönung. Die niemand, auch Schulleiterin Simone Schlepp-Pellny, so nicht erwartet hätte: "Ich bin von der positiven Reaktion und der schnellen Umsetzung überwältigt."

30.000 Euro Kosten

Noch vor einem halben Jahr hatten Schüler, Lehrer und Eltern der Alfred-Adler-Förderschule lange Gesichter: Für die dem Spieltrieb der Schüler angemessene und auch so avisierte Gestaltung des Schulhofes war im städtischen Haushalt kein Geld vorhanden. Die Kosten zur Wiederherstellung der Wege und Bepflanzung, die sich an den Abschluss des Neubaus für den Offenen Ganztagsbereich anschließen muss, verschlangen höhere Kosten als kalkuliert. Die Folge: Die für die Gestaltung benötigten 30.000 Euro fehlten.

Simone Schlepp-Pellny und ihre Mannschaft machten sich prompt auf die Socken, um Sponsoren zu finden. Und auch aus der Bezirksvertretung Huckarde kam Unterstützung. Nicht nur, dass die Politiker den Druck auf die Stadt Dortmund erhöhten, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Das Vorortparlament lässt knapp 11.400 Euro aus Resthaushaltsmitteln in die Schulhofgestaltung fließen (wir berichteten). Sponsorengelder und Aktionen wie die Ü 30-Party brachten auch noch rund 11.500 Euro. Und auch die Stadt macht noch Geld frei: Nach Informationen der Ruhr Nachrichten kommen bis spätestens 2008 aus einem Topf der städtischen Immobilienwirtschaft insgesamt 10.000 Euro, aufgeteilt auf zwei Portionen à 5.000 Euro.

Happy End

Simone Schlepp-Pellny ist begeistert: "Wir haben schon ein großes Klettergerüst bestellt und die Bestellungen für wegebegleitende Spielgeräte sind auch schon raus."

Im Gespräch mit der Stadtteil-Redaktion ließ die Schulleiterin angesichts dieser Erfolge auch ein dickes Lob los: "Ich danke dem Kollegium für sein unermüdliches Engagement, den Erziehungsberechtigten und den Schülern für die kontinuierliche Begleitung, dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Roland Faulstich, dass er unsere Aktion im Jungferntal bekannt gemacht hat, und allen Sponsoren und denen, die uns begleitet haben, für ihre Unterstützung."

Klingt wie eine Dankesrede bei der Oscar-Verleihung. Simone Schlepp-Pellny fühlte sich wohl auch wie beim "Happy End" à la Hollywood.

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