Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Für einen glatten Start ins Leben

Auf der Säuglingsstation: Eine Mutter wickelt ihr Neugeborenes und schaut dabei mehr weg als hin. Untrügliches Zeichen für die Kinderkrankenschwester, hier einmal nachzuhaken.

Gestern lernten Schwestern, Hebammen und Ärzte auf weitere Anzeichen zu achten. Lernten, hellhörig zu werden, wenn - vor allem junge - Mütter andeuteten, sie bräuchten Hilfe. "Starthilfe" heißt denn auch das neue Präventionsprojekt von Klinikum, Gesundheits- und Jugendamt, das sich an alle frisch gebackenen Eltern richtet, die aufgrund von gesundheitlichen und/oder sozialen bzw. wirtschaftlichen Problemen besondere Unterstützung benötigen.

Manfred Fiedler, Arbeitsdirektor am Klinikum, betont: "Es ist ein Angebot, die Hemmschwelle zu senken Hilfe anzunehmen." Dr. Henning Strehl, Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums, ergänzt: "Wir arbeiten in einem ganz sensiblen Bereich. Wir wollen Eltern keine Kompetenz absprechen, und es geht auch nicht darum, Risikogruppen neu zu definieren."

Die Kinderkrankenschwestern verfügen über eine Zusatzausbildung im sozial-medizinischen Bereich. Sie besuchen auch Familien, bahnen Kontakte an, z. B. zum niedergelassenen Arzt, werben für Impfungen und halten ein Auge auf die Lebensumstände, um notfalls das Jugendamt mit ins Boot zu ziehen. Hier soll niemand ausspioniert, sondern notfalls schnell unter die Arme gegriffen werden, wenn den Eltern alles zu viel wird. Deshalb sieht Jugendamtsleiter Ulrich Bösebeck die "Starthilfe" als Ergänzung zum Willkommensbesuch bei Familien mit Neugeborenen, wie ihn das Dortmunder Familienprojekt anbietet. Nach der Pilotphase am Klinikum sollen auch die anderen Geburtskliniken in der Stadt mit ins Boot geholt werden. bö

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Illegal abgestellter Müll nah einer AWO-Werkstatt

Gehörlose Frau stolpert über Sperrmüll und verletzt sich schwer

Lindenhorst Nahe der AWO-Werkstatt in Lindehorst ist der Bürgersteig oft mit Abfall übersät. Viele Menschen mit Behinderung kommen dort regelmäßig vorbei. Im März ist eine gehörlose Frau gestolpert und hat sich das Handgelenk gebrochen. Die illegale Müllablage zu beseitigen scheint nicht ganz einfach.mehr...

Prozess gegen 19-jährigen mutmaßlichen Messerstecher

Er soll im Streit auf seine Eltern eingestochen haben

Dortmund Ein Messerdrama am Körner Hellweg beschäftigt seit Donnerstag (19.4.) zum zweiten Mal das Dortmunder Landgericht. Ein erster Prozess gegen den 19 Jahre alten Angeklagten hatte im Mai 2017 abgebrochen werden müssen, weil eine Schöffin langfristig erkrankt war.mehr...

Amazon schiebt Bezahlung von Handwerkern auf

Seit Monaten warten Amazon-Auftragnehmer auf Bezahlung

Dortmund Seit Donnerstag ist das europaweit größte Verteilzentrum von Amazon in Dortmund offiziell eröffnet. Rund 1600 Arbeitsplätze schafft das Zentrum und auch viele Dortmunder Handwerker bauten daran mit. Doch die warten immer noch auf ihre Bezahlung.mehr...

rnLegenden des Dortmunder Nachtlebens

Das Orpheum: Wo Prince um ein Kettenhemd feilschte

Dortmund Das Orpheum war in den 80er-und 90er-Jahren eine der aufregendsten Diskos Dortmunds. In dem umgebauten Kino tranken Punks Wein zu Reggae-Klängen und feierten Gruftis neben Ärzten. Superstar Prince mietete einmal sogar den ganzen Laden – und machte einem Barmann ein verlockendes Angebot.mehr...

Die Geschichte des Kreuzviertels

Von der Beamtenvorstadt zum Szeneviertel

Kreuzviertel Es war nicht immer das beliebte In-Viertel, als das es heute von vielen wahrgenommen wird. Über lange Strecken seiner Geschichte hatte das heutige Kreuzviertel noch nicht mal einen Namen. Wie wurde aus dem Viertel das, was es heute ist?mehr...

Ärger um Dauerparker am Rombergpark

Viele Pendler belegen den Parkplatz am Rombergpark

Brünninghausen Auf dem Parkplatz am Rombergpark gibt es aktuell Ärger. Eigentlich ist der Parkplatz für Besucher des Parks gedacht. Beschränkungen gibt es jedoch keine. Deshalb stellen inzwischen auch Pendler und Dauerparker ihre Autos dort ab. Für Besucher des Rombergparks wird das zum Problem.mehr...

NEU: Die wichtigsten Nachrichten aus Dortmund täglich auf Ihr Smartphone
WhatsApp
Jetzt anmelden