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Für mehr Sicherheit auf Deutschlands Dächern

Für mehr Sicherheit auf Deutschlands Dächern

Nur Sprengmeister und Stuntmen leben gefährlich? Von wegen! Eine Untersuchung der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft in den Jahren 2000 bis 2002 führt 902 Stürze von Dächern auf. Viele davon enden mit schweren Verletzungen. Oder sogar tödlich.

Aus diesem Grund haben sich die Berufsgenossenschaften Bau, Feinmechanik und Elektrotechnik, Maschinenbau und Metall, die Metall Nord-Süd sowie die Verwaltungs-BG zusammengetan und beschlossen, eine Reihe von Informationsveranstaltungen unter dem Titel "Sichere Verkehrswege und Arbeitsplätze auf Dächern" anzubieten. Gestern war der Auftakt in der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Kompetente Referenten aus Industrie und Wirtschaft behandelten das Thema unter verschiedenen Gesichtspunkten und luden anschließend ein zur Diskussion. "Das Thema 'Abstürze' ist nicht neu. Aber wir wollen unsere Mitgliedsunternehmen weiter sensibilisieren", sagte Reinhard Wilke (Foto), Leiter der Fachstelle Bau bei der Maschinenbau- und Metall-BG. Vor allem in Dortmund muss die Veranstaltung, die kostenlos angeboten wurde, auf offene Ohren gestoßen sein: Ein Viertel der insgesamt über 40 000 BG-Mitgliedsunternehmen ist hier beheimatet.

Für Unternehmen bleibt dennoch ein Problem. Sie wollen Gebäude zwar durch den Bau zum Beispiel von Geländern, Anseil-Vorrichtungen oder so genannten Lichtkuppel-Überdeckungen aus Aluminium-Blech sicherer machen, aber wenig Kosten aufwenden.

"Es wäre vermessen, zu erwarten, dass alle alten Gebäude in Sachen Dach-Sicherheit auf den neusten Stand gebracht werden. Bei Neubauten sollte dies aber zwingend sein", sagt Wilke. Schließlich geht es um Menschenleben. cb

Mehr Fotos der Veranstaltung: www.RuhrNachrichten.de/dortmund

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