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Hoeschbahn-Trasse

Fuß- und Radweg soll auf altem Schienenstrang entstehen

KÖRNE Die Mitglieder des Kultur- und Kunstvereins, die Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Czierpka aus Brackel und Udo Dammer aus der Innenstadt-Ost sowie die CDU in Wambel wollen die alte Hoesch-Trasse wiederbeleben.

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Auf der alten Spur der Hoeschbahn können sich die Unionspolitiker Christian Barrenbrügge (l.) und Volker Mais gut einen Fuß- und Radweg im Grünen vorstellen.

Aus der alten Schienentrasse der Hoeschbahn soll ein Fuß- und Radweg werden.

„Die seit Jahren stillgelegte Bahntrasse eröffnet die einmalige Chance, eine Fuß-Rad-Wegeverbindung zwischen dem Scharnhorster Naturlehrpfad und dem Phoenix-See in Hörde zu schaffen,“ schwärmt Rolf Sobottka vom Körner Kultur- und Kunstverein (KKK). „Bei der Veranstaltung ‚Körne blüht auf‘ haben wir die Bürger schon auf dieses Thema angesprochen. Das Interesse war  groß“, freut sich Vorsitzender Helmut Feldmann. Denn gerade für die Körner könnte durch die Wegeverbindung ein Anschluss ans sonstige Dortmunder Grün entstehen.  

Außerdem wäre das Projekt auch für die Innenstadt von Bedeutung, denn es gibt bislang keine optimale Radverbindung, meint Bezirksbürgermeister Udo Dammer. „Es soll ein direkter Weg ins Grüne von der Paderborner Straße zur Gartenanlage Friedlicher Nachbar erfolgen, die tristen Flächen möchten wir durch Graffiti-Künstler gestalten lassen, Bänke sollen zum Verweilen einladen. Das sind unsere ersten Vorstellungen,“ so Feldmann. „Wir werden die Bürger aber wie immer beteiligen und nach ihren Wünschen fragen“, ergänzt Gesine Schulte. Die Bahntrasse gehört zurzeit noch der Hafen AG. Es gibt aber Überlegungen, dass der Regionalverband Ruhr sie im kommenden Jahr übernimmt. Planungsdezernent Ullrich Sierau stehe dem Projekt ebenfalls positiv gegenüber. Das Tiefbauamt müsse später für die Verkehrssicherheit am Bahndamm sorgen“, erklärt Bezirksbürgermeister Udo Dammer. Den Körner Kultur- und Kunstverein treibt neben einer naturnahen Rad- und Fußwanderstrecke noch etwas anderes um. Er will ein Stück Industriekultur für die Nachwelt erhalten.  

Dazu gehöre, dass ein Stück Eisenbahnstrecke mit Schienen bleibe, dass der Blick auf alte Gebäude wie Schmiedehäuser und Zinkerei möglich wird. „Und Schilder müssen die Historie dann erklären“, geht Dieter Caspari schon ins Detail. „Auch wenn die Verwirklichung des Projekts Zeit in Anspruch nehmen wird, wollen wir schon mal den Finger auf die Trasse legen, bevor alles verschwindet“.

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