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Fußball-Museum des DFB: Dortmund hat sehr gute Karten

Auf dem Gelände des Busbahnhofs könnte nach den Überlegungen der Stadt das Fußball-Museum entstehen.

Fußball-Museum des DFB: Dortmund hat sehr gute Karten

DORTMUND Überraschende Wende im Wettstreit um das Deutsche Fußball-Museum: Der bisherige Favorit Köln ist aus dem Rennen. Stattdessen spitzt sich die Standort-Wahl jetzt auf ein Duell zwischen Dortmund und Gelsenkirchen zu. Ein echtes Revierderby.

von Von Oliver Volmerich

14.11.2008

Dortmunds Sport- und Kulturdezernent Jörg Stüdemann erhielt die frohe Kunde am späten Nachmittag von DFB-Schatzmeister Horst R. Schmidt. Das DFB-Präsidium, so heißt es in einer offiziellen Mitteilung des Deutschen Fußball-Bundes, habe in der Entscheidung über den Standort des Nationalen Fußballmuseums einen „Tendenzbeschluss“ gefasst. Demnach sollen zunächst nur noch die Verhandlungen mit den Bewerberstädten Dortmund und Gelsenkirchen „intensiv weitergeführt“ werden.   Für die beiden Mitkonkurrenten Köln und Oberhausen blieb nur ein Dankeschön. Der Grund für das Votum des DFB-Präsidiums: Köln und Oberhausen konnten die Bedingungen des DFB, die die Städte vor Wochen in einer so genannten Verpflichtungserklärungen garantieren sollten, nicht in vollem Umfang erfüllen. Dass Köln als bisheriger Favorit ausschied, dürfte vor allem an der ungeklärten Grundstücksfrage liegen. Denn das avisierte Grundstück für das Fußballmuseum unmittelbar neben dem Hauptbahnhof gehört nur zum Teil der Stadt.Bis Anfang Dezember soll entschieden werden   Dortmund bietet einen Standort in ähnlich zentraler Lage an: Auf dem Areal des Busbahnhofs am Königswall, das der Stadt gehört. Zuletzt hatten die Planungen angesichts der Kölner Favoritenrolle nur auf Sparflamme gekocht. Doch jetzt soll alles ganz schnell gehen, versicherte Stüdemann. In den anstehenden Verhandlungen mit Beteiligung des Landes NRW wird es vor allem um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gehen – also die Frage, inwieweit sich die Städte am Betrieb des Fußballmuseums beteiligen. Eine Entscheidung des DFB, wer in diesem ganz besonderen Revierderby am Ende die Nase vorn hat, soll dann möglichst bis Anfang Dezember fallen. „Für alle im DFB-Präsidium ist es das große Ziel, dass das Fußballmuseum ein toller Erfolg wird, damit dort möglichst vielen Besuchern ein umfassender und spannender Einblick in die Historie des deutschen Fußballs vermittelt werden kann“, erklärte Horst R. Schmidt. Wobei eines für ihn sicher ist: „Dortmund und Gelsenkirchen bieten als fußballbegeisterte Metropolen des Ruhrgebiets mit ihren traditionsreichen Bundesligavereinen gute Voraussetzungen dafür.“

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