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Star-Wars-Raumschiff in Original-Größe im Binarium

Futuristischer Kampfjäger kultig wie im Film

HUCKARDE Modellbauer des R2-Builders-Clubs Deutschland bauen im Binarium, dem Museum der digitalen Kunst in Huckarde gerade einen Kampfflieger aus den Star-Wars-Filmen auf in Original-Größe. Auch die Kulisse soll letztlich aussehen wie in den Filmen.

Futuristischer Kampfjäger kultig wie im Film

Bernd Pentrup , Dietmar Strugholz und Carsten Wirtz (v.l.) bauen gemeinsam an dem Sternenjäger. Foto: Holger Bergmann

Er wird nicht ganz in den großen Saal des Binariums, des Museums der digitalen Kultur am Hülshof 28, passen. Der X-Flügler. Das ikonisch in die Popkultur geflogene Raumschiff, mit dem Luke Skywalker 1977 den Todesstern zerstörte. Wem diese Informationen nichts sagen, der hat acht Kinofilme, dutzende Computerspiele sowie unzählige Comics und Bücher aus dem Star-Wars-Universum verpasst.

X-Flügler passt nicht ganz in den Saal

An wem die Faszination der Fantasie-Welt nicht spurlos vorbei gegangen ist, der wird wissen, dass so ein futuristischer Kampfjäger recht groß ist. So groß, dass er in Huckarde nur mit zwei seiner eigentlich vier X-Flügel aufgebaut werden kann. Kein Problem für die Modellbauer des R2-Builders-Clubs Deutschland, die für den Aufbau verantwortlich sind.

Sie improvisieren einfach eine Reparatur-Hangar-Szene. „Wir werden einen kaputten X-Flügler ausstellen, vermutlich beschädigt in einer Raumschlacht“, sagt Modellbauer Carsten Wirtz. Zu der Szene werden noch aufwendig eingekleidete und echt wirkende Crew-Puppen aufgestellt.

Detailgetreu wie das Original

Der Kampfjäger wird nicht mit irgendeiner funktionsfähigen Zukunftstechnik glänzen, er wird einfach nur wie im Original in Film aussehen. Das ist möglich, weil andere Fans längst jedes Detail des Objektes inklusive seiner „echten“ Größe kartografiert und veröffentlicht haben. Das Modell wird recht aufwendig und nicht billig in Form gebracht. Im Inneren gibt es ein Holz-Stahlgerüst, die Außenhaut besteht aus Aluminium-Blechen. Wenn man den X-Flügler anfasst, spürt man das Metall, das steigert die Authentizität enorm.

Futuristischer Kampfjäger kultig wie im Film

Carsten Wirtz am liebevoll gestalteten Heck des X-Flüglers. Foto: Holger Bergmann

Ungewollt hilfreich waren die Original-Bühnenbildner des ersten Films. Die machten sich nicht die Mühe, Zukunftsgeräte zu erfinden, sondern bastelten echte Flugzeugteile vom Schrottplatz in das Film-Modell ein. Die lassen sich heute recht einfach dublizieren.

Fertig sein soll die Szene im Mai. Für die Eröffnung am 1. Mai (Dienstag) ist eine Party geplant, zu der viele verkleidete Star-Wars-Fans (Cosplayer) erwartet werden. Die Mitglieder des R2-Builders-Clubs waren vor Wochen als normale Besucher ins Binarium gekommen und hatten den Hausherren Christian Ullenboom getroffen – und von ihrem Hobby begeistert.

Roboter kann auf drei Beinen stehen

Die Idee einer Ausstellung kam ziemlich schnell auf, denn die Modellbauer stellen regelmäßig ihre Modelle aus. Die deutschen Mitglieder des weltweit organisierten Clubs haben sich auf den Bau einer der prominentesten Figuren des Star-Wars-Universums spezialisiert: R2-D2, diesen fröhlich piepsenden Roboter (Droide in den Filmen).

Futuristischer Kampfjäger kultig wie im Film

Im Inneren des Modells sieht man die Holz- und Stahl-Konstruktion. Foto: Holger Bergmann

Es sind praktische Gründe, die die Modellbauer gerade zu diesem Modell getrieben haben. Zum einen rollt R2-D2 auf drei Beinen durch die Filme, das lässt sich einfacher nachbauen als eine Figur, die auf zwei Beinen läuft. Zum anderen ist R2-D2 Mechaniker-Droide. Unter seinem Blechkleid hat er unzählige Sonderfunktionen, die Modellbauer vor immer neue Herausforderungen stellen.

Deshalb werden die Diskussionen des monatlichen R2-Stammtisches nie langweilig.

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