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Landgericht Dortmund

Garagenmord: Angeklagte wollen schweigen

DORTMUND Zu Prozessbeginn am Freitag herrschte Schweigen auf der Anklagebank: Alle drei Angeklagten im Prozess um den sogenannten "Garagenmord" an dem Kosmetikartikel-Händler Ulvi K. wollen sich vor dem Landgericht Dortmund nicht zu den Vorwürfen äußern.

Garagenmord: Angeklagte wollen schweigen

Einer der Angeklagten.

Laut Staatsanwalt Henner Kruse haben die 32, 34 und 35 Jahre alten Männer den 44-Jährigen am 30. September 2015 aus Habgier getötet.

Angeblich wollten die Angeklagten Ulvi K. mit gestohlenen Zahnpastatuben beliefern, als es plötzlich zum Streit kam. Der Kosmetikartikel-Händler soll sich geweigert haben, die Hehlerware abzunehmen und zu bezahlen. Da rasteten die Angeklagten angeblich aus und schlugen immer wieder gnadenlos zu.

Mann tot und gefesselt in Garage gefunden

Eindrücke vom Tatort.
Eindrücke vom Tatort.
Eindrücke vom Tatort.
In dieser Garage wurde der tote Mann gefunden.
Eindrücke vom Tatort.
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Eindrücke vom Tatort.
Eindrücke vom Tatort.
Eindrücke vom Tatort.

Ulvi K. wurde mit Klebeband an Händen und Füßen gefesselt. Und auch der Mund des Opfers wurde mit Klebeband verschlossen. Weil die Nase des Familienvaters infolge der Schläge zugeschwollen war, ist der 44-Jährige qualvoll erstickt.

Zum Auftakt des Prozesses erschien auch die Ehefrau des Opfers. Ihr Anwalt Fritz Sommer sagte: "Es ist sehr schwer für sie. Es geht ihr ganz schlecht." Offenbar hat die Frau erst durch die Ermittlungen der Polizei davon erfahren, dass ihr Ehemann schon mehrmals in kriminelle Geschäfte verwickelt war. 

DORTMUND Ulvi K. starb einen qualvollen Tod. Der 44-jährige Familienvater erstickte unter einer Schicht Klebeband, die um seinen Kopf gewickelt worden war. Gefunden wurde die Leiche des Kosmetikartikel-Händlers am 1. Oktober 2015 in einer Garage an der Gneisenaustraße. Ab Freitag beschäftigt der Fall das Landgericht.mehr...

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