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Geldflüsse nicht mehr nachvollziehbar

DORTMUND Als ehemaliger Geschäftsführer einer Dorstener GmbH, die sich mit der Vermittlung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen befasst, soll ein 54-jähriger Neusser in den Jahren 2003 und 2004 an der Hinterziehung von rund 2,15 Millionen Euro Steuern mitgewirkt haben.

Das jedenfalls wirft ihm die Anklage vor dem Landgericht Essen vor. "Mein Mandant war nur ein Strohmann", behauptet hingegen Verteidiger Martin Meinberg. Wenn der Angeklagte die Wahrheit sagt, dann kann er tatsächlich nicht viel von den Geschäften der Immobilien- und Wohnungsverwaltungsfirma, die unter anderem 1.000 Wohnungen in Dortmund in Besitz gehabt haben soll, wissen.

Bei dem "eigentlichen Firmeninhaber" handelt es sich um einen Mann, den der Angeklagte seit seinen Kindertagen kennt. Ende der 90er Jahre habe er ihn zufällig wieder getroffen. "Ich war damals arbeitslos", gestand der Angeklagte. Sein Bekannter habe ihm erzählt, dass er eine Immobilienfirma betrieben habe, die sein Bruder aber in den Sand gesetzt habe. Nun wolle er was Neues aufbauen. Dafür benötige er einen Geschäftsführer wegen der Bonität. Der Angeklagte: "Und so wurde ich als Geschäftsführer eingetragen."

In dieser Funktion habe er ein Konto eingerichtet, über das er aber tatsächlich nicht verfügt habe. "Vollmachten hatten die Herren da oben", sagte er wörtlich. Auf dieses Konto wurden Gelder geparkt, die aus Grundstückskäufen resultierten. Selbst für die Steuerfahnder waren die Geldflüsse nicht mehr nachvollziehbar.

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