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Geldstrafe für dreisten TUI-Betrug

Jahrelang betrogen sie dreist den Reiseveranstalter TUI, jetzt müssen die beiden Dortmunder Eheleute tief in die Tasche greifen.

Zwei Monate nachdem das Landgericht bereits die Rückzahlung von fast 17 000 Euro angeordnet hatte, legte das Amtsgericht gestern zusätzlich eine Geldstrafe wegen Betruges fest. Zusammen müssen die Eheleute nun noch einmal 9600 Euro bezahlen.

Im Oktober vergangenen Jahres war in einem Club in der Türkei aufgefallen, dass die Dortmunder bei der Buchung offensichtlich das Alter ihrer Kinder falsch angegeben hatten. So hatten sie sich lukrative Ermäßigungen erschlichen. Recherchen von TUI ergaben später, dass die Eltern mit dem gleichen Trick offenbar schon jahrelang höchst erfolgreich gewesen und immer wieder billig in den Urlaub gefahren waren.

Zur gestrigen Verhandlung am Amtsgericht erschienen die Eheleute nicht. Die Urteile von 6000 Euro (120 Tagessätze) für den Mann beziehungsweise 3600 Euro (120 Tagessätze) für die Frau ergingen per Strafbefehl, sozusagen in einem schriftlichen Urteil. von

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