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Geständnis im Prozess um brutalen Raubüberfall

DORTMUND Mit einem Geständnis hat am Mittwoch vor dem Dortmunder Landgericht der Prozess um einen besonders brutalen Raubüberfall begonnen. Angeklagt sind drei junge Männer, die im Februar in Eving ein Ehepaar in dessen Wohnung (3. Etage) überfallen haben sollen. Um in die Wohnung zu gelangen, ist mindestens einer von ihnen die Fassade hochgeklettert.

Während zwei Angeklagte zum Prozessauftakt von ihrem Schweigerecht Gebrauch machten, gab der dritte die Tat unumwunden zu. Der 21-Jährige schilderte den Richtern in allen Einzelheiten, wie er damals um drei Uhr in der Nacht an einem Regenrohr bis in die dritte Etage geklettert ist. Dort angekommen, habe er sich auf den Balkon gehangelt und ein auf Kipp gestelltes Fenster geöffnet. Anschließend seien die Opfer mit Spielzeugpistolen (was sie nicht erkannten) bedroht worden. Dem Mann wurde der Lauf der Pistole sogar in den Mund gesteckt. Nach den Angaben des 21-Jährigen hatte die Gruppe in der Wohnung einen Tresor vermutet, in dem die Einnahmen einer Spielhalle aufbewahrt würden. Beides habe sich jedoch als falsch herausgestellt. Am Ende bestand die Beute aus rund 1300 Euro Bargeld, drei Handys und einer EC-Karte samt PIN, mit der weitere 1200 Euro abgehoben worden sind. 

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