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Ortstermin

Gibt es einen Ausweg für lärmgeplagte Brechtener?

BRECHTEN Die Ruhr Nachrichten laden zum Ortstermin am 21. Juni. Die lärmgeplagten Brechtener können mit Experten und Politikern über den Lärmschutz an der A 2 diskutieren. Nach dem sechsspurigen Ausbau der Autobahn haben viele Anwohner das Gefühl, nicht mehr zur Ruhe zu kommen.

Gibt es einen Ausweg für lärmgeplagte Brechtener?

Die Brechtener Bürgerinitiative hält den Lärmschutz an der A2 für nicht ausreichend.

Die Ruhr-Nachrichten-Stadtteilredaktion Nordost lädt deshalb am Donnerstag (21. Juni) um 16 Uhr zu einem Ortstermin auf die Brücke über die A 2 an der Straße Schiffhorst ein. Die Interessengemeinschaft gegen Lärm, interessierte und betroffene Bürger, Politiker, der zuständige Dezernent der Stadt und der Landesbetrieb Straßen.NRW sind dazu eingeladen.

Die Enttäuschung steht dem Sprecher der BI, Mirko Deick, ins Gesicht geschrieben. Stadtrat Martin Lürwer spricht sich auch gegen eine Dauermessung aus – unter anderem aus Kostengründen und weil die aktuellen Verkehrszählungen unter den Prognosen lägen.

„Letzteres stimmt. Glücklicherweise. Sonst wäre es noch lauter. Aber diese Fakten sagen doch nichts über die Qualität des Lärmschutzes aus. Für mich ist frustrierend, wie das Ergebnis zustande gekommen ist“, sagt Deick, „Herr Lürwer ist den einfachsten Weg gegangen, den alle anderen vor ihm auch gegangen sind. Er gibt einfach die Meinung von Straßen.NRW wieder.“

Der Landesbetrieb hatte sich immer wieder auf seine Berechnungen bezogen. Deick erwartet, dass die Entscheidungsträger sich vor Ort selbst ein Bild machen, ihren Ohren vielleicht mehr trauen als Zahlen auf Papier. Dazu haben sie bei dem RN-Ortstermin am 21. Juni ausreichend Gelegenheit. Zugesagt haben bisher der Bundestagsabgeordnete der CDU, Erich G. Fritz, André Buchloh (CDU-Ortsunion Brechten), Hans-Jürgen Unterkötter (SPD), Bezirksvorsteher Helmut Adden und Mirko Deick. Vor allem die Bürger haben dann das Wort.

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