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Gott: Woran das Herz hängt

Gott: Woran das Herz hängt

zzDo-Barbara van Bremen Pfarrerin (Vahlensieck 4.3.2003)

Gott, das himmlische Wesen, allmächtig thronend über den Geschicken der Menschen? Legt man die Halbzeitbilanz des ökumenischen Projektes "Mein Gott... Spiritualität heute" zugrunde, herrscht in den Köpfen vieler ein ganz anderer Gottesbegriff. "Ich glaube an Engel in Form von ehrenamtlichen Helfern", lautet eine Ansicht, eine andere: "Gott ist in allem, er ist die Verbundenheit zwischen den Menschen." Oder: "Gott kann alles sein, woran das Herz hängt."

Ende August starteten verschiedene ev. und kath. Einrichtungen dieses auf ein halbes Jahr angelegte Projekt. Wichtiger Baustein: das Postkarten-Projekt. Auf 30 000 Karten, verteilt in der Stadt, konnten und können die Menschen ihren Gottes-Begriff niederschreiben und zurückschicken. "Mehrere Hundert Antworten haben wir bislang erhalten", sagt St. Petri-Pfarrerin Barbara von Bremen (Foto).

Dass die Ansichten der Teilnehmer wenig mit dem tradierten Gottesbild gemein haben, sieht sie weniger als Bedrohung denn als Herausforderung. "Das ist eine Chance, weil diese Gottesbild bei den Menschen ansetzt."

Und so hoffen sie und die weiteren Akteure auf zahlreiche weitere Einsendungen. Postkarten sind u. a. in Petri- und Propsteikirche zu haben, wo zudem bereits ausgefüllte Karten zur Einsicht aushängen.

Nach Ende der Aktion am 21. April ist eine Dokumentation geplant. Barbara von Bremen: "Ob ein Buch daraus wird, können wir allerdings noch nicht sagen." jöh

Im Rahmen der Reihe "Mein Gott...." diskutieren Dienstag (4. 12.), 19 Uhr, in der Petri-Kirche, Westenhellweg, Klaus Eulenberger und Prof. em. Matthias Kroeger über "Die Krise des christlichen Gottesbildes".

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