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Gotteshaus wird fit für die Zukunft

EVING In ein mulitfunktionelles Gemeindezentrum verwandelt sich die evangelische Kirche an der Deutschen Straße. Wer noch einmal den Gottesdienst in dem altvertrauten Gotteshaus erleben will, hat am Sonntag (10.8.) um 10 Uhr dazu die letzte Möglichkeit.

Anschließend ist die Gemeinde zu einem Imbiss eingeladen. Und danach schließt sich das große Eingangsportal für den Umbau, der rund 770 000 Euro kosten wird. Er dient dem einen Zweck: Kosten in erheblichem Umfang einzusparen, um die Segenskirchengemeinde fit für eine selbstbestimmte Zukunft zu machen.

Nach dem letzten Familiengottesdienst wird die Kirche leer geräumt, damit die Bauarbeiten pünktlich Anfang September beginnen können. Bänke müssen raus, genauso wie die Kanzel, wie der Altar. Vorübergehend als Lager dient das Lutherhaus, dessen Zukunft in den Sternen steht. Die Pläne niedergelassener Ärzte, dort ein Zentrum zu gründen, seien wohl vom Tisch, bestätigte Pfarrerin Sabine Staroste den RN.

Als "Sorgenkind" sieht das Presbyterium noch die Orgel. Sie muss vor dem Umbau sorgfältig und staubdicht eingepackt werden. Nach den Umbauten wird sie zerlegt, gereinigt, überholt und ein paar Meter weiter wieder aufgebaut, bevor sie dann gestimmt und wieder gespielt werden kann.

Dieser Aufwand wird auf ca. 40 000 Euro geschätzt. Allerdings: Es gibt für den Orgelumzug noch kein Budget. In der Gemeinde hat sich ein Initiativkreis Orgel gegründet, der ab Herbst eine Spendensammlung unter dem Motto "Jedem seine Orgelpfeife" vorantreiben will. fro

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