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Graffiti in Eving: Das Land muss helfen

EVING Wie eine Sisyphus-Arbeit mutet der Kampf gegen Graffiti-Schmierereien an: Kaum sind viele der Sprühereien entfernt worden, müssen Bezirksvertretung und Verwaltung – um im Bild zu bleiben – den Fels wieder bergan rollen.

Graffiti in Eving: Das Land muss helfen

Illegale Graffiti und Schmierereien sind ein ständiges Ärgernis.

So berichtete Bezirksbürgermeister Helmut Adden davon, dass eine Mauer an der Herder-Grundschule, die gerade durch Rückschnitt der Büsche freigelegt worden war, sogleich beschmiert worden sei. Die Bezirksvertreter begrüßten die Liste der bereits abgearbeiteten und zu säubernden Punkte. Sie forderten die Verwaltung dazu auf, die Bezirksverwaltungsstelle sowie die Grundschule Am Birkenbaum samt der dortigen Haltestellen in das Graffiti-Entfernungs-Programm aufzunehmen.

Ein Streit entzündete sich an den verschiedenen Zuständigkeiten. Dem Bürger sei diese Zuordnung egal, befand CDU-Fraktionssprecher Klaus Neumann. Er sehe, dass öffentliches Eigentum verunstaltet werde. Allein an der Evinger Straße zwischen der Einmündung Bergstraße und Brechten gebe es 70 betroffene Stellen. Dringend müsse das Land beim Reinigungs-Programm mitmachen, damit endlich die Schmierereien an den Autobahnbrücken der A 2 in Brechten verschwinden. Die Bezirksvertretung könne hier überhaupt nichts machen, außer Appelle an den Landesbetrieb Straßen.NRW zu richten, der für die A 2-Brücken zuständig ist, wandte Andrea Hüsken (SPD) ein.

„Bei der Liste geht es doch um Eigentum der Stadt, dessen Reinigung auch von ihr bezahlt wird“, entgegnete SPD-Fraktionssprecher Hans-Jürgen Unterkötter. „Über die Autobahnbrücken sprechen Sie doch mal mit Ihrem Verkehrsminister Oliver Wittke“, sagte er zu Klaus Neumann. Wilfried Macewicz (SPD) beklagte, dass sich für die Entfernung der Nazi-Schmierereien an der Schiffhorst-Brücke niemand bei der Stadt zuständig fühle, auch wenn die Brücke ihr nicht gehöre. Nötig sei eine Koordinierungsstelle bei der Stadt. Das Land müsse aufgefordert werden, seine Objekte zu säubern, war sich das Stadtteilparlament einig.

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