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Grenzwerte sind überschritten

HOLZEN Die Holzener werden sich absehbar mit Lärmmessgeräten wappnen, um für einen Schutz gegen den Lärm vorbeirauschender Lkw auf der A1 und der A45 zu kämpfen. Als Vorbild dient ihnen der Bittermärker Verein "Pro Lärmschutz A45 Dortmund-Süd", der nach sechs Jahren die Zusage von NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke für eine neue Lärmschutzwand entlang der A45 erstritten hat.

Grenzwerte sind überschritten

<p>Die Autobahn 45 flankiert Holzens Westseite. Nachts liegen die Werte bei 66 bis 70 Dezibel. Bandermann</p>

"Durch die Lage im Dreieck zwischen A1 und A45 haben wir einen Parallelfall zur Bittermark", sind die Bewohner Holzens überzeugt. "Im Zuge eines B-Planverfahrens haben Messungen ergeben, dass wir nachts Belastungen von 66 bis 70 Dezibel aushalten müssen", verwies Rudi Gaidosch, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, der zu dem Thema eingeladen hatte, auf Zahlen.

"Im Rahmen der Lärmsanierung, wie der Lärmschutz an bestehenden Straßen genannt wird, liegen die zulässigen Grenzwerte bei 70 Dezibel tagsüber und 60 nachts", erläuterte Elke Adomeit, Sprecherin der Bittermärker, die rechtlichen Grundlagen. "Wenn Sie durch Messungen beweisen, dass die Werte in Ihrem Stadtteil zu hoch sind, dann müssen Sie einen Gönner finden, der Ihr Anliegen teilt und sagt: Ja, da muss Lärmschutz hin", gab sie die nächsten Schritte eines "langen steinigen Weges" vor. Denn die Lärmsanierung sei eine Kann-Vorschrift, die nur bei ausreichend Fürsprache umgesetzt werde.

Um ihr subjektives Lärmempfinden mit Daten zu stützen, wollen die Holzener deshalb zu Messgeräten greifen, um den Lärmschutz in ihrem Stadtteil voranzubringen. Ob sie dann nach Bittermärker Vorbild einen Verein gründen oder ob zunächst der SPD-Ortsverein aktiv wird, wollen die Lokalpolitiker in der nächsten Vorstandssitzung besprechen.

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