Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Wilhelmplatz

Guard-Projekt startete mit Sumo-Ringen und Streetkickanlage

DORSTFELD Sport, Kunst und Radio: Damit startete das Guard-Projekt am Donnerstag auf dem Wilhelmsplatz. Die Kinder wurden zu Sumo-Ringern und bemalten Zwerge, die Dorstfeld demnächst bunter machen sollen. Auch die Feuerwehr rückte zur Eröffnung an.

Guard-Projekt startete mit Sumo-Ringen und Streetkickanlage

Auf dem Wilhelmplatz begann gestern das Guard-Projekt 2012. Während der Eröffnungsfeier wurden auch die ersten Guard-Zwerge bemalt. Sie sollen später als »Botschafter Dorstfelds« aufgestellt werden

Die Kinder der Gutenberg-Grundschule hatten den kürzesten Weg. Kurz nach 11 Uhr trudelten sie auf dem Dorstfelder Wilhelmplatz ein. Dort begann am Donnerstag das Guardprojekt mit Sport, Kunstaktion und einer Radiowerkstatt. Nach und nach füllte sich der Platz. Viele Jungs stürzten sich auf die Streetkickanlage des Fanprojekts.In der Mitte des Platzes baute die Feuerwehr ihren großen Kranwagen auf. Der zog erst einmal Seile in den Himmel. Zur Sicherung einer Kletterkisten-Aktion.

 Nicht weniger beliebt, aber mit deutlich mehr Bodenhaftung testeten andere Kinder das Sumo-Ringen. In dicken Kunststoffanzügen gilt es dabei, den Gegner auf die Matte zu befördern. Nicht ganz leicht für die Kinder, aber ein Riesenspaß für die Zuschauer.Eine halbe Stunde später: Bodenplatte für Bodenplatte wird der Wilhelmplatz bunter. Mit Straßenkreide und viel Fantasie entstehen farbige Kinderwelten. Arne Thomas vom Jugendamt und Olaf Meyer von der Arbeitsgemeinschaft Dorstfelder Ferienspiele nicken sich zufrieden zu. Nach dem Erfolg des ersten Guard-Projektes im vergangenen Jahr sieht auch der Start in diesem Jahr verheißungsvoll aus.

 Auf drei Säulen soll die Aktion diesmal stehen. Sport, Kunst und Radio. Die Idee zur Kunstaktion hatte Yvonne Johannsen. Guard-Zwerge sollen künftig den Ort verschönern. Die hölzernen kindgroßen Figuren werden von den Kindern bemalt und mit Slogans wie „Ich bin Dorstfeld, tolerant und demokratisch“ versehen. „Am Ende des Projektes Anfang Oktober sollen sie dann unter anderem fest auf dem Wilhelmplatz aufgestellt werden. „Sie sollen so etwas wie Botschafter für Dorstfeld werden“, erklärt Arne Thomas.

 Das Guard-Radio ist eine Radio-Schule. Hier sollen Kinder, begleitet von Erwachsenen lernen, eigene Sendungen zu machen, die dann auch im Bürgerfunk laufen sollen. Allerdings könnte diese Aktion noch an mangelnden Finanzen scheitern, denn die Fördermittel für diesen Teil des Projektes sind noch nicht bewilligt. Der Spaß auf dem Wilhelmplatz litt darunter gestern nicht.

Guard-Projekt 2012 in Dorstfeld hat begonnen

Bilder von der Auftaktveranstaltung des Guard-Projektes 2012 in Dorstfeld.
Bilder von der Auftaktveranstaltung des Guard-Projektes 2012 in Dorstfeld.
Bilder von der Auftaktveranstaltung des Guard-Projektes 2012 in Dorstfeld.
Bilder von der Auftaktveranstaltung des Guard-Projektes 2012 in Dorstfeld.
Bilder von der Auftaktveranstaltung des Guard-Projektes 2012 in Dorstfeld.
Bilder von der Auftaktveranstaltung des Guard-Projektes 2012 in Dorstfeld.
Bilder von der Auftaktveranstaltung des Guard-Projektes 2012 in Dorstfeld.
Bilder von der Auftaktveranstaltung des Guard-Projektes 2012 in Dorstfeld.
Bilder von der Auftaktveranstaltung des Guard-Projektes 2012 in Dorstfeld.
Bilder von der Auftaktveranstaltung des Guard-Projektes 2012 in Dorstfeld.

Während fleißige Helfer der Vereine bereits den Grill für die Mittagsverpflegung anheizten, füllte sich der Platz immer mehr mit Kindern. Wer das Auftaktfest versäumt hat, muss aber nicht traurig sein. In den kommenden Monaten folgen noch viele Guards-Aktionen in Dorstfeld.

Orte:

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Polizei sucht Zeugen

Unbekannter kommt aus Gebüsch und entreißt Seniorin Handtasche

DORSTFELD Ein bislang unbekannter Mann hat einer 84-jährigen Frau am Samstagvormittag in Dorstfeld ihre Handtasche entrissen. Er floh zu Fuß. Jetzt sucht die Polizei Zeugen.mehr...

1250 Haushalte betroffen

Dorstfeld war zweieinhalb Stunden ohne Strom

DORSTFELD/BAROP Der Stromausfall in Dorstfeld ist behoben. Nach Angaben von Stromnetzbetreiber "Dortmunder Netz GmbH" waren rund 1250 Haushalte betroffen. Auch an der Technischen Universität und der Fachhochschule in Barop gab es Probleme. Die Ursache ist nun auch bekannt.mehr...

SEK-Einsatz in Dorstfeld

Mann bedroht Ehefrau und Tochter mit Schusswaffe

DORSTFELD Mit einer Schusswaffe hat ein 52-Jähriger in der Nacht zu Dienstag seine Frau und seine erwachsene Tochter in einer Wohnung in Dorstfeld bedroht. Der Mann versuchte offenbar, die beiden Frauen in der Wohnung festzuhalten. Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei nahm den Dorstfelder schließlich fest.mehr...

Siedlung Oberdorstfeld

Denkmalschutz soll gewahrt bleiben

DORTMUND/GELSENKIRCHEN Am Denkmalschutz in der Dortmunder Bergbausiedlung „Oberdorstfeld“ wird vorerst nicht gerüttelt. Das hat das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen am Freitag signalisiert. Mehrere Eigentümer waren vor Gericht gezogen, weil sie von der Stadt aufgefordert worden waren, Veränderungen an ihren Häusern wieder rückgängig zu machen.mehr...

Polizeikontrolle in Dorstfeld

Verdächtige wollen von Drogen im Taxi nichts gewusst haben

MARTEN/DORSTFELD "Die Tüte voller Drogen? Die gehört uns nicht!" So haben zwei Dortmunder in der Nacht zu Mittwoch reagiert, als die Polizei in Dorstfeld das Taxi kontrollierte, in dem sie gerade unterwegs waren. Die Behauptung überzeugte die Beamten jedoch nicht wirklich - aus zwei Gründen.mehr...

Kommentar zur Hannibal-Räumung

Ein Brand wäre nicht besser gewesen

DORTMUND Wegen gravierender Brandschutzmängel und einer Gefahr für Leib und Leben hat die Stadt Dortmund das Hannibal-Hochhaus räumen lassen. Die Folgen sind unangenehm. Aber nicht so schlimm wie die Folgen eines Hochhaus-Brandes wie in London. Ein Kommentar über Vermieter-Pflichten.mehr...