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Gulasch für alle

Die Tafeln Deutschlands stellten sich auf der Katharinenstraße vor

Am Wochenende trafen sich die Vertreter der rund 700 Tafeln Deutschlands zur Jahreshauptversammlung in Dortmund. Traditionsgemäß baten sie die Bürger zu Tisch, an der «längsten Tafel der Welt». Über 100 Meter erstreckten sich dazu die Tische auf der Katharinenstraße. Mehrere hundert Hungrige nahmen Platz und genossen das kostenlose Gulasch, musikalisch begleitet von der Bigband der Musikschule. Zum Dessert gab es Infos über die Arbeit der Tafel. 7800 Ausweise, die zum wöchentlichen Einkauf in einer der sechs Filialen berechtigen, wurden bisher ausgegeben. Jeder Ausweis versorgt im Schnitt eine dreiköpfige Familie - bei etwa 70 000 Bedürftigen in Dortmund etwa ein Drittel. Trotzdem könnten momentan keine weiteren Ausweise ausgegeben werden, denn die Kapazitäten seien ausgelastet, erklärte Pressesprecher Egon Gennat, dafür setze man auf einen Ausbau des Angebots: «Im Moment verfolgen wir das Projekt 'Kindertafel': Wir wollen Lebensmittel in Schulen bringen, die dort zubereitet werden können. Außerdem wollen wir eine neue Filiale in Scharnhorst eröffnen». Wichtiger Bestandteil der Kindertafel soll das Mutter-Kind-Kochen werden, für das die Zentrale in der Osterlandwehr 31-35 ausgebaut werden soll. Dort sollen jungen Müttern grundlegende Kochkenntnisse vermittelt werden. Der Bedarf dafür zeige sich oft an der Gemüsetheke, weiß Gennat: «Da fragen die Kunden dann: 'Was macht man damit?'» Nachdem im April die Hoffnung auf 200 000 Euro Fördermittel vom Land geplatzt war (wir berichteten), stünde man mit der Finanzierung «wieder am Anfang», bedauerte Gennat, der sich um so mehr über die gute Resonanz an der «längsten Tafel» freute: «Als gemeinnütziger Verein ohne staatliche Unterstützung ist es für uns lebenswichtig, Präsenz zu zeigen, wir sind ja auf Spenden angewiesen.» tag www.dortmunder-tafel.de

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