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Guter Geist hat keine Zeit zum Altwerden

EVING Rosemarie Hackenfort kann's gut mit Senioren, Jugendlichen, Obdachlosen, Demenzkranken . . . Die 68-Jährige hat sich den Wahlspruch Wilhelmine Lübkes zu Eigen gemacht: "Wer sich um andere kümmert, hat keine Zeit, alt zu werden."

Guter Geist hat keine Zeit zum Altwerden

Rosemarie Hackenfort hat einen gelben Ordner, in dem alle Urkunden abgeheftet sind.

Getreu diesem Motto feiert sie jetzt ihr 25-jähriges Jubiläum als Ehrenamtliche in der städtischen Begegnungsstätte an der Deutschen Straße. Hochachtung für ihr unermüdliches Engagement zollt ihr dort nicht nur die neue Leiterin Gabriele Wisniewski. "Ohne Menschen wie Rosemarie Hackenfort wäre unsere Arbeit nicht möglich", sagt auch Mitarbeiter Norbert Stoll. Denn Rosemarie ist immer da: montags bis freitags und an den Wochenenden. "Sie geht erst, wenn der Vorhang an der Spülmaschine fällt", verrät Stoll.

Rosemarie Hackenfort an vielen Orten engagiert

Der gebürtigen Münsterländerin, die seit 45 Jahren in Eving wohnt, ist der Tag nicht lang genug. Denn sie wirbelt nicht nur in der Begegnungsstätte. Sie ist auch Sozialhelferin und betreut eine ältere Dame. Sie ist Mitbegründerin des Geschichts- und Kulturvereins, hat engen Kontakt zum Seniorenbüro und dem Stadtbezirksmarketing. Und dann ist sie ja auch noch mit ihrem Fahrrad im Bezirk unterwegs. Denn Autofahren mag sie nicht. "In der Kiste saß ich immer allein.

So kommt man doch viel besser ins Gespräch." Ins Gespräch mit Jugendlichen, denen sie Joints ausredet, Obdachlosen, denen sie hilft. SOS-Tipps für Bedürftige bekommt sie bei ihrem Hausarzt Dr. Leyer. "Und als sie vor kurzem selbst im Krankenhaus war, hatte sie dort ihr Büro geöffnet", schmunzelt Norbert Stoll.

"Man bekommt aber auch viel zurück"

"Man gibt die ganze Seele, bekommt aber auch viel zurück", sagt Rosemarie Hackenfort, die sich als überparteilich, überkonfessionell und verschwiegen charakterisiert. Sie steht nicht gerne im Mittelpunkt, wird es aber am 5. Dezember über sich ergehen lassen müssen: Dann wird sie für 25 Jahre ehrenamtliche Arbeit geehrt.

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