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Hansa Theater begeistert mit launiger Premiere von "That's Musical"

HÖRDE Insgesamt vier Mal heißt es im Hörder Hansa Theater "That's Musical". Am Samstag gab es die Premiere und viel Lob und Beifall vom rundum zufriedenen Publikum.

Hansa Theater begeistert mit launiger Premiere von "That's Musical"

Im Hansa Theater war es Zeit für's Cabaret.

Für seine aktuelle Produktion "That's Musical" hat das Hansa Theater Hörde nicht nur sein Ensemble mit vier überzeugenden Bühnenkünstlern aufgestockt.Auch für den Spaß am Musical haben Interpreten und Regisseur Günter Burchert mit traumhaften Bildern und ironischen Brüchen Maßstäbe gesetzt.

Inga Strothmüllers Musik-Auswahl aus Cabaret, Mozart, Ich war noch niemals in New York, Chicago, Elisabeth und Grease, mixt Günter Burchert mit einer Rahmenhandlung zu einem spritzigen Unterhaltungscocktail, der alle bei Laune hält: Die spielfreudigen Sänger und Tänzer, denen ihre Rollen auf den Leib geschrieben sind, ebenso wie das nimmermüde Publikum. Das durchlebt Freude, Trauer, Zerrissenheit, unerbittliche Kälte und ausgelassene Freude der Figuren bis in die letzte Sitzreihe. Inga Strothmüllers werbender Gesang als Baronin von Waldstätten, die Mozart nach Wien locken will, geht direkt unter die Haut. 

Eine Traumwelt mit tollen Kostümen Und auch der Verzweiflung des jungen Mozart in Markus Psottas "Wie wird man seinen Schatten los", kann sich kaum einer entziehen. Ebenso wenig wie Markus Peters sensiblen Interpretationen von Mozarts Vater und dem unerbittlichen Tod.

Doch bevor sich Pathos und Herzschmerz triefende Sentimentalität ausbreiten können, haut Burchert mit bodenständigen Szenen dazwischen, die die Zuschauer aus der Traumwelt des Theaters in den schweißtreibenden Bühnenalltag zurückholen. Da bestimmt Licht- und Tontechniker Björn Prenzl plötzlich aufgrund nicht erteilter Musiklizenzen den Programmablauf, und Rudi Strothmüller mutiert als singender Hausmeister mit "Merci, Chérie" zum "Paul Potts von Hörde".

Bühnenpräsenz von Inga und Nadine Strothmüller begeisterte Genau dieser Wechsel von gefühlvollem Gesang und professionellem Tanz mit witzigen Brüchen begeistert das Publikum. Ebenso wie die Wandelbarkeit Ariane Fischers, die in der Rolle der lasziven Tänzerin Sally Bowles (Cabaret) ebenso überzeugt wie als naive Souffleuse, eiskalter Mörder der Kaiserin (Elisabeth) und als verliebte Hochschülerin Sandy (Grease).

Und die Bühnenpräsenz von Inga und Nadine Strothmüller als Velma Kelly und Roxie Hart (Chicago), die viele schon bei Auftritten der VoiSis begeistert hat. Eine traumhafte Mischung für Auge und Ohr.

 

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