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Hospiz St. Elisabeth

"Haus der Menschlichkeit" hat eröffnet

WESTRICH Das Hospiz St. Elisabeth eröffnete am Mittwoch. Als Haus der Menschlichkeit bezeichnete Oberbürgermeister Ullrich Sierau die neue Einrichtung, die todkranke Menschen auf ihrem letzten Weg begleiten will.

"Haus der Menschlichkeit" hat eröffnet

Symbolisch wurde bei der Eröffnung auch ein Band durchschnitten.

Im Eingangsbereich stapelten sich die Regenschirme. Doch im Gebäude herrschte eitel Sonnenschein: „Ich bin überglücklich, dass wir heute das Hospiz St. Elisabeth in Westrich eröffnen können“, freute sich Josef Küper, zweiter Vorsitzender der Elisabeth-Grümer-Stiftung, am Mittwoch.

Das Lob für SPD-Ratsfraktionschef Ernst Prüsse und Dortmunds Oberbürgermeister gab Ullrich Sierau anschließend zurück. „Es ist rekorverdächtig, in welch kurzer Zeit dieses Haus entstanden ist und wie schön es geworden ist“, fand Sierau. „Wir haben hier nun in Dortmund ein Haus, in dem die Menschlichkeit zu Hause ist und das ist ein Glücksfall für unsere Stadt.“ Sierau lobte auch die Philosophie der Hospiz-Förderer um Elisabeth Grümer. „Sie wollen das Sterben in den Alltag zurückholen, dafür sorgen, dass das Sterben kein Tabuthema mehr ist. Was sie hier machen ist grandios“, so Sierau, der der Stiftung auch eine Spende für den Hospiz-Garten mitgebracht hatte, der momentan aufwendig angelegt wird.

Den zahlreichen Gästen wurde in der Einrichtung schnell klar, dass das Lob für die Verantwortlichen berechtigt ist. Dass es der Stiftung darum geht, Menschen während ihres letzten Lebensabschnitts ein würdiges, angenehmes Umfeld zu schaffen.  Doch das hat seinen Preis, wie auch Ulrich Meyerratken von der ARD-Fernsehlotterie betonte. Sie hatte die Stiftung mit 500.000 Euro unterstützt. Meyerratken bat die Anwesenden, ebenfalls als Spender aktiv zu werden. Eine Bitte, die die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins des Hospiz St.Elisabeth Silke Stachowiak sicherlich gern hörte.

Denn die Stiftung kann jede finanzielle Unterstützung sehr gut gebrauchen. Wie gut solche Spenden angelegt sind, können Interessierte am Freitag (8.6.) selbst erkennen. Das Hospiz an der Bockenfelder Straße 239 bietet dann von 11 bis 17 Uhr einen Tag der offenen Tür.

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