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Hausmeister-Wohnung Schweizer Allee: "260.000 Euro sind happig"

APLERBECK Der von der Stadt vorgeschlagene Bau einer neuen Hausmeister-Wohnung für 260.000 Euro am Gymnasium an der Schweizer Allee ist ein heißes Eisen. Das am Freitag niemand anpacken wollte.

Hausmeister-Wohnung Schweizer Allee: "260.000 Euro sind happig"

Diesen Entwurf legte die Stadt dem Schulausschuss vor.

Weil von der Vorlage überraschte Lokalpolitiker noch "Beratungsbedarf" sehen, hielten sie sich erst einmal zurück. Zwei zitierfähige Stimmen waren zu hören: Die des Grünen-Bezirksvertreters Fritz Goersmeyer, dem 260.000 Euro für eine Hausmeister-Dienstwohnung auf den ersten Blick "happig" vorkommen. Und die Stimme von Monika Landgraf, die für die Stadtelternschaft den Schulausschuss berät. Ihr Kommentar: "Grundsätzlich ist die unmittelbare Nähe des Hausmeisters zur Schule zu befürworten. Aber ich frage mich, woher die Stadt das Geld nehmen möchte - vermutlich muss das an anderer Stelle eingespart werden."

Die Stadt möchte dem Hausmeister das neue Haus bauen, weil der vom gegenüberliegenden Skaterpark ausgehende Lärm kein "gesundes Wohnen" zulässt. Das hat das Umweltamt festgestellt. Darüber wurde in dieser Woche auch der Schulausschuss informiert. Stellt sich die Frage, warum die Bezirksvertretung in Aplerbeck in direkter Nähe einer Wohnung den Skaterpark ausgebaut hat, von dem naturgemäß Geräusche ausgehen und ein Interessenskonflikt unausweichlich ist. Dazu Goersmeyer: "Als wir den Beschluss gefasst haben, stand die alte Hausmeisterwohnung lange leer."

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