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Neuer Ärger

Hellweg Lütgendortmund wartet noch immer auf Kunstrasen

LÜTGENDORTMUND Die Sanierung des desaströsen Aschenplatzes von Hellweg Lütgendortmund ging mehrfach schief; trotz großen Aufwands blieb der Platz unbespielbar. Den Verein trieb das nach eigenen Angaben an den Rand des Ruins. Jetzt gibt es neuen Ärger um den Kunstrasen.

Hellweg Lütgendortmund wartet noch immer auf Kunstrasen

Eigentlich sollte an der Evastraße schon im März mit dem Verlegen des Kunstrasens begonnen werden. Doch es geht nicht voran. Grund dafür sind fehlende Unterlagen.

Ein fehlender Bauantrag und ein fehlendes Lärmgutachten sorgen jetzt für neuen Ärger, der die zwischenzeitlich aufgekommene Freude trübt. Denn im vergangenen Oktober hatte die Politik entschieden, an der Evastraße einen Kunstrasen zu bauen.

„Man kann sich gar nicht vorstellen, wie groß die Erleichterung da bei uns war“, erinnert sich Hellwegs-Geschäftsführer Herbert Marquardt, der besonders den persönlichen Einsatz von Ernst Prüsse (SPD) hervorhebt. Doch bei dieser frohen Botschaft sei es bisher dann auch geblieben. Und das, obwohl die Bagger schon im März hätten anrücken sollen. „Die Ursache für den Zeitverzug sind laut Sportdezernent Wilhelm Steitz ein fehlender Bauantrag und ein noch zu erstellendes Schallgutachten“, erklärt Herbert Marquardt, der den Dezernenten eingeschaltet hatte. „Wilhelm Steitz wiederum hatte diese Informationen von Werner Sichelschmidt, dem Leiter des Regiebetriebes Stadtgrün.“

 Marquardt allerdings glaubt, dass die geforderten Genehmigungen unnötig seien, „da nicht ansteht, eine Sportanlage zu errichten, sondern nur eine bestehende zu reparieren.“ Ein Lärmgutachten sei zudem vor fünf Jahren erstellt worden. Und das müsse ja immer noch gültig sein.Außerdem würde durch einen neuen Belag schließlich keine Nutzungsänderung vorgenommen. Herbert Marquardt stellte in einem Brief an Werner Sichelschmidt, der auch unserer Redaktion vorliegt, die Frage, auf welche Bauordnung sich die Behörde denn berufe. Stadtsprecher Thomas Kampmann wollte sich auf Anfrage der Redaktion zu diesem Fall nicht äußern, teilte aber schriftlich mit, „dass die Stadt den öffentlichen Brief von Hellweg Lütgendortmund an das Tiefbauamt zeitnah beantworten wird.“  In derselben Mitteilung bat er zudem um Verständnis, „dass wir uns zuerst an den Absender wenden werden.“

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